• Wei geil das Leben sein könnte ohne Sozialabgaben

    Vergiss nicht die private Krankenversicherung

    Meinst du die, die günstiger ist bei besseren Leistungen? Ja, die sollte man nicht vergessen 😆

    Und wo der Staat 50% von zahlt, und im Alter dann 70% bei einer "Rente" die fast doppelt so hoch ist wie bei normalen Angestellten.

    und selbst in der Rente gibts noch Weihnachtsgeld haha

    Das ist allerdings schon vor Jahren abgeschafft worden. Mein Vater bekommt das noch, meine Mutter schon nicht mehr weil zu spät in Pension gegangen.

    Mit der Antwort sieht man du hast keine Ahnung von privaten Krankenversicherungen heutzutage.

    Dann erklär doch Mal wieso, anstatt nur die Gegenseite anzupampen.

    Also für meine Altergruppe trifft das zu. 4-stellig geringere Kosten

    Also für meine Altergruppe trifft das zu.

    Was die private Krankenversicherung ja voll logisch billiger macht. Schachmatt und Game over, Sozialbeiträge abgeschafft.

    Geht weniger um die Altersgruppe als darum, dass man keinen 2-stelligen Millionenbetrag an Leuten mitziehen muss, die gar nix oder nur lächerlich geringe Beträge ihr ganzes Leben lang zahlen.

    Bin 29 und zahle in der PKV die Hälfte der GKV-Beiträge. Und das Beste ist, dass ich am Ende des Jahres ca 1,2k zurück bekomme, wenn ich kerngesund war.. sobald man genug verdient, zahlt man weniger.. schon irgendwo traurig.. hätten wir bei einem "Ein-Klassen-System" nicht. Ist so halt einfach politisch gewollte Pseudosolidarität.. aber hate the Game not the Player.. bzw. hate the Politiker.

    Warte mal bis du älter bist und Kinder hast. Das ist das, was wirklich zählt.

    Beitragsrückstellung + Beitragserstattungen investieren regelt :)

    Nö, das ist eine individuelle Rechnung. Und man bekommt viel leichter Termine.

    In welcher PKV bist du, dass du 1,2 k wiederbekommst? In meiner PKV sind das max 700 Euro und dafür muss ich halt auch keine Arztrechnungen einreichen, auch keine Vorsorge. Und die mache ich meiner Gesundheit zuliebe und zahle die dann aus eigener Tasche. So dass von den 700 Euro sehr wenig übrig bleibt. In den meisten Jahren bekomme ich überhaupt keine Beitragsrückerstattung, weil man halt auch mal krank ist.

    Und wenn du Kinder hast oder einen Partner, der nicht arbeitet, darfst du für den auch extra Krankenversicherungsbeiträge zahlen.

    Die aber nochmal das Netto um 500 Euro schmälern. Wahrscheinlich noch mehr, denn für die Kinder und evtl vorhandenen nicht arbeitenden Ehepartner müssen extra Krankenversicherungsbeiträge gezahlt werden. Gibt keine kostenlose Familienversicherung.

    Du lässt aber ein klitzekleines Detail aus. Er ist Beamter. Damit gibt es Beihilfe sowohl für ihn als auch für seine Kinder. Bei den Kindern sind das 80% Beihilfe, bei drei Kindern steigt es sogar auf 90% Beihilfe, d.h. die Kinder müssen zwar selbst privat krankenversichert werden, die PKV muss aber nur 20% bzw. 10% der Kosten auch bezahlen, der Rest kommt ja von der Beihilfe. Dadurch sind die PKV Beiträge sowohl für ihn als auch für seine Kinder natürlich sehr viel geringer. Auch er selbst als Beamter bekommt ja 50% Beihilfe bzw. ab zwei Kindern sogar 70% Beihilfe. In der Pension bekommt er grundsätzlich 70% Beihilfe. Das kann man also bei weitem nicht mit einem Angestellter mit Kindern und PKV vergleichen.

    Wo hab ich irgendetwas ausgelassen. Ich bin auch Beamtin mit 50 Prozent Beihilfe und zahle nur für meine PKV knapp 500 Euro im Monat. Die zahle ich unabhängig davon, dass mein Dienstherr mir die Hälfte der Arztrechnungen bezahlt (bestenfalls). Im Übrigen hat die Person hier keine drei Kinder. Und selbst wenn er nur 1 oder 2 Kinder hätte, muss er für diese PKV Beiträge zahlen, die ein gesetzlich Versicherter nicht zahlen muss.

    Er hat zwei Kinder, steht sogar in der Abrechnung dabei mit Geburtsjahr. Damit hat er im Gegensatz zu dir schonmal 70% Beihilfe und nicht nur 50%. Dass er für die beiden Kinder im Gegensatz zur GKV eigene Beiträge zahlt stimmt ja auch. "Ausgelassen" ist halt der Fakt, dass das insgesamt trotzdem günstiger sein wird als die reguläre PKV eines Angestellter - vor allem auch im Alter. Bei deinem Kommentar hatte ich das Gefühl du beschreibst eine allgemeine Situation und nicht die speziellen Umstände eines Beamten (mit oder ohne Kinder) in der PKV. Sorry falls das falsch interpretiert war.

    500€ ist schon Stramm. Mein Opa ist vor einem Jahr gestorben und hat am Ende 900€ gezahlt und da war noch jeder Unfug mit dabei: Chefarztbehandlung, Einzelzimmer, usw.

    Oh nein, die PKV ;____; . Und als Pensionär später ne riesige Rente bekommen, ohne jemals eingezahlt zu haben. Ihr Armen.

    Ich find's auch verrückt dass die für jedes Kind noch mal extra 240 Euro bekommen und für die Ehe 140

    50er Jahre lassen grüßen. Das ist der Stand unseres Beamtenwesens.

    Der Kinderbestandteil ist für beide zusammen, bitte genau schauen

    Das macht es nicht besser, dass Beamte zu den ganzen Vorteilen in Sachen Sozialabgaben noch zusätzlich 120 statt 240 Euro pro Kind bekommen UND Kindergeld.

    Er ist Jurist mit wahrscheinlich ganz guten Examina. Da dürfte es lukrativere Posten/Berufe geben. Die Kinderzuschläge gibt es, weil in den niedrigen Besoldungsgruppen zu wenig Geld für eine ganze Familie gezahlt wurde. (Urteil Bundesverfassungsgericht). Ist auf Reddit zig mal erklärt worden, findest du über die Suche.

    das ist btw ne 4 tage woche was er hat^^

    Glaube ein einfach angestellter Jurist in der freien Wirtschaft lacht selbst nach Sozialabgaben aus seinem Porsche über eine A14. 4k nach PKV klingt nicht nach viel für die Branche. Man geht halt nicht des Geldes wegen in den öD.

    Ich vergleiche das halt auch nur mit meinem Geringverdiener-Angestellten-Brutto, was ungefähr in der gleichen Range liegt.

    Dann schau lieber, welche Laufbahn im öD deiner Bildungsebene entspricht und vergleich nochmal.

    Aber wer über 5k Brutto verdient und von sich selber als Geringverdiener spricht, hat eh ein verzerrtes Bild und guckt nur nach oben.

    Naja, ich habe Master, arbeite einen Tag länger die Woche und verdiene ca. 1k netto weniger.

    Gut, dann ist der höhere Dienst tatsächlich die entsprechende Laufbahn und du bist vielleicht einfach unterbezahlt. OP hat mit A14 zwar das erste Beförderungsamt und ist für Erfahrungsstufe 5 auch schon ein paar Jahre dabei, aber im Prinzip könntest du das auch haben. Musst dich halt einfach mal bewerben.

    Master in was? Jura wohl nicht, oder?

    Ne, E-Technik

    Tja.

    Entscheidend ist hier das A14, nicht aber Abschluss. Wir reden hier nicht von freier Wirtschaft. Nur Bund und Land ist ein Unterschied.

    Kommt drauf an, wenn es keine Sozialleistungen mehr geben würde wäre es schrecklich hier. Weniger Sozialabgaben in der Lohnabrechnung waren natürlich nett. Aber da müsste man ja reiche stärker besteuern und Beitragsbemessungsgrenzen aufheben.

    Aber da müsste man ja reiche stärker besteuern und Beitragsbemessungsgrenzen aufheben.

    Mit stärkerer Besteuerung von Einkommen aus abhängiger Beschäftigung triffst du keine Reichen, sondern nur Leistungsträger.

    Und trotzdem sind Beitragsbemessungsgrenzen eine Umverteilung von unten nach oben. Die, die mehr bekommen, werden übermäßig entlastet. Einfach weg damit, keine Deckelung für Sozialabgaben, fertig. Ist unter Beschäftigten nur das minimal fairste, was man machen kann.

    Dass wir Vermögenssteuern, sinnvollere Erbschaftssteuer bei Milliardenerben nicht die Steuern erlassen werden, Steuern auf ALLE Einnahmen und nicht nur die aus Erwerbsarbeit... noch zusätzlich brauchen, um eben jene unteren Einkommen zu entlasten, Sozialabgaben insgesamt geringer halten zu können,... Steht außer Frage.

    Wer redet von Steuern auf Einkommen? Vermögenssteuer hatten wir schon Mal und das war nicht so schlecht. Beitragsbemessungsgrenzen sind nicht auf Steuern sondern Sozialabgaben.

    Und dann sollen die die noch viel arbeiten noch mehr zahlen? Was wird dann wohl passieren? Die werden einfach die Stunden reduzieren, weil es sich nicht lohnt. Auf Einkommen aus Vermögen werden ganze 25% fällig, bei Arbeit deutlich über 50% wenn man gut verdient. Und da der Arbeitgeberanteil ja auch einfach vorher vom Gehalt abgezogen wird, sind es wohl eher Richtung 2/3 die der Staat sich nimmt.

    Dann ersetze von mir aus das Wort "Besteuerung" durch das Wort "Abgabenlast" in meinem Kommentar...

    Also geht es "nur" um die Sozialabgaben. Da bin ich der Meinung, dass es keine Beitragsbemessungsgrenzen geben sollte wie in der Schweiz. Nach unseren europäischen Werten sagen wir das wir es gemeinsam Schultern und jeder seinen Teil trägt aber komischerweise gibt es eine Grenze und die Abgabenlast nimmt in der Spitze ab. Passt mir weder in christlichen noch sozialen Werte.

    Also geht es "nur" um die Sozialabgaben.

    Nein, die Aussage trifft genau auch auf Besteuerung allgemein zu.

    Nach unseren europäischen Werten sagen wir das wir es gemeinsam Schultern und jeder seinen Teil trägt aber komischerweise gibt es eine Grenze und die Abgabenlast nimmt in der Spitze ab.

    Weil Sozialbeiträge an den Anspruch auf eine konkrete, staatliche Gegenleistung geknüpft sind? Und eh schon der überwältigende Großteil der Steuer- und Abgabenlast in Deutschland von einer kleinen Gruppe geschultert wird?

    Man könnte stattdessen ja auch einfach mal an der Überlebensfähigkeit des sozialstaatlichen Systems arbeiten - dann dürften die Parteien der Boomer aber nicht länger sozialstaatliche Wahlgeschenke an Rentner auf Pump rauskloppen oder mit der fortgeführten Aussetzung des Nachhaltigkeitsfaktors Klassenkampf gegen die arbeitende Bevölkerung führen.

    Fachkräfteauswanderung ist jetzt schon auf Rekordniveau, das macht man mit höheren Abgaben auf Arbeit nicht besser.

    Dir geht es ziemlich klar um mehr Netto vom Brutto in welcher Form scheint zweitrangig weil jetzt hmgeht es wieder um Besteuerung von Einkommen dachte das hätten wir erledigt. Wenn man die Beitragsbemessungsgrenzen abschafft hat man logischerweise auch Ansprüche auf die Gegenleistung verstehe nicht wie das unklar ist. Den Großteil hätte ich ja gerne durch Vermögenssteuer etwas entzerrt also das komme sogar den sog. Leistungsträgern zu gute. Zur überlebensfähig eines Systems geht es hier nun etwas weit. Ich sehe keines Weges die Gefahr, dass unser Sozialstaat kollabiert. Es sind in übrigen auch keine Parteien der Boomer sondern der Mehrheit und das sind mittlerweile Rentner die Wahlen werden von der Mehrheit entschieden. Boomer bashing ist nicht hilfreich eher mal mit den Eltern reden. Ein Fan für Wahlgeschenke auf Pump bin ich auch nicht. Die meisten Fachkräfte aus Deutschland wandern in die Schweiz und nach Spanien beide Länder haben eine Vermögenssteuer so schlecht kann meine Idee also nicht sein.

    Wenn man die Beitragsbemessungsgrenzen abschafft hat man logischerweise auch Ansprüche auf die Gegenleistung verstehe nicht wie das unklar ist.

    Die Gegenleistung bleibt dieselbe. Wenn egal wie viel ich einzahle, die Gegenleistung aber die gleiche bleibt, gibt es ein verfassungsmäßiges Gebot, die Einzahlung aber irgendwann zu deckeln.

    Zur überlebensfähig eines Systems geht es hier nun etwas weit. Ich sehe keines Weges die Gefahr, dass unser Sozialstaat kollabiert.

    Wir schießen bereits jetzt hunderte Milliarden Euro Steuergeld in die Rentenkasse, weil die umlagefinanzierte Rente aus Sozialbeiträgen an sich schon tot ist. Die Sozialbeiträge werden die nächsten Jahre empfindlich steigen, während die Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems sinken werden, weil sämtlichen Reserven die letzten zehn Jahre aufgebraucht wurden. Gleichzeitig - in Zeiten der Rekordverschuldung - denken sich die Regierungsparteien neue, zusätzliche Sozialleistungen für Rentner aus.

    Währenddessen landet die Einwanderung mehrheitlich in Sozialsystem und Niedriglohnsektor, während die Auswanderung von Leistungsträgern weiter zunimmt. Und Migration und Demografie sind ja nicht die einzigen Megaherausforderungen. Wenn auf die nächsten zehn Jahre weiterhin der Lebensstandard sinkt, die Abgabenlast zunimmt und mehr Menschen sich mit dem Gedanken "Wofür acker ich mich eigentlich kaputt?" radikalisieren (bei wie viel % stehen die Faschos aktuell?), sehe ich nicht rosig.

    Es sind in übrigen auch keine Parteien der Boomer sondern der Mehrheit und das sind mittlerweile Rentner die Wahlen werden von der Mehrheit entschieden. Boomer bashing ist nicht hilfreich eher mal mit den Eltern reden.

    Doch, Union und noch stärker SPD sind wahldemografisch die Parteien der Rentner, da sollte man sich keine Illusionen machen. Eine Reform hin zur Überlebens- und Zukunftsfähigkeit Deutschlands scheitert da am objektiven Interesse der Kernklientel unserer Regierungsparteien.

    Die meisten Fachkräfte aus Deutschland wandern in die Schweiz und nach Spanien beide Länder haben eine Vermögenssteuer so schlecht kann meine Idee also nicht sein.

    USA und Österreich liegen vor Spanien bei den Auswanderungsländern. Die Schweiz hat eine kantonale Vermögenssteuer, dafür sind Kapitalerträge steuerfrei und es gibt keine Erbschaftssteuer, du kommst also trotzdem noch günstiger weg als in Deutschland als Vermögender.

    Ist mir insgesamt jetzt zu weit und groß um es auf Reddit zu klären ich halte es kurz und beende meinen Anteil damit hier. Fällt mir auch zusehends schwer den Überblick mit dem Smartphone zu haben.

    Die Gegenleistung gleichbleibend zu halten ist eine Option aber änderbar. Zum nächsten Absatz hatte ich bereits gesagt hier kein Fass aufmachen, schade das es nicht respektiert wurde.

    Jetzt das Thema Migration auch noch weiter zu öffnen also nicht nur Abwanderung sondern auch Einwanderung ins Thema zu nehmen erschließt sich mir nicht. Hauptthema war Sozialabgaben und jetzt willst du über Fachkräfte Abwanderung und Niedriglohnsektor Einwanderung reden? In welchem Bezug das hier auftaucht lässt sich erkennen macht aber weniger Sinn. Natürlich sind SPD und CDU Rentner Parteien wir sind ein Rentnernland. Das aktuelle auswanderranking habe ich wohl nicht ganz im Kopf. Schweiz hat derzeit keine Kapitalertragssteuer auf private Aktienverkäufe wohl aber auf regelmäßige Kapitalerträge.

    Das alle immer die Schweiz als Vorbild nehmen. Da sind die Sozialbeiträge deutlich niedriger. Man zahlt da selbst ohne BBG deutlich weniger Abgaben.

    … und nach deinem Arbeitsleben sorgt der Staat weiterhin so gut für dich dass es dir immer noch besser geht als dem durchschnittlichen deutschen 😀 schon unfair

    Was hat dich daran gehindert einen Job mit Verbeamtung anzunehmen?

    skill issue, wahrscheinlich.

    Aber ist schon geil, dass er sich über Beamte aufregt, aber anscheinend bei der DB angestellt ist.

    Vor allem glauben die Leute tatsächlich dass mehr Geld für sie da wäre wenn die Beamten in die Sozialkassen einzahlen würden? Da kenne ich unseren Staat aber anders, der sorgt schon dafür dass nichts übrig bleibt

    Psst, sag doch nicht so verrückte Dinge, auf wen soll man denn dann neidisch sein?

    Man muss auch fair bleiben, ein Jurist ist auch nicht der durchschnittliche Deutsche

    Das ist nicht richtig. Die Pension orientiert sich am Prinzip der amtsangemessenen Alimentation, welche sich wiederum am Lebensstandard vergleichbarer Haushalte, wie dem des Beamten, orientiert.

    Dein Eindruck, dass es allen Beamten besser geht rührt daher, dass Beamte zu großen Teilen formal höher gebildet sind als der Rest der Bevölkerung und demnach auch eine höhere Vergütung erzielen.

    Der Weg ins Beamtenrum steht soweit jedem frei. Menschen mit Behinderung oder anderen Einschränkungen werden sogar bevorzugt.

    Was ist daran jetzt konkret unfair?

    Den allermeisten Juristen dürfte es nach dem Arbeitsleben besser gehen als dem durchschnittlichen Deutschen.

  • Ein Beamter beim Arzt: „Herr Doktor, ich rede im Schlaf.“ – „Ist denn das so schlimm?“ – „Ja, das ganze Büro lacht schon darüber!“

  • Danke, bitte immer vorzeigen wenn es wieder heisst, dass Juristen in der freien wirtschaft locker das Doppelte verdienen (klar können sie, aber nicht mot 32 stunden).

  • Für Teilzeit gar nicht schlecht!

  • Kein Normalverdiener

    Ja das frustriert mich auch immer wieder. Wenn man hier schaut, oder auch bei diesem Lohnzettel Sub, dann denkt man 6k Netto sind gerade so normal... Ist es eigentlich aber nicht.

    Keine Ahnung wie einsam diese Menschen sein müssen, dass ihnen nur einer abgeht, wenn die ihre Lohnzettel posten.

  • Irgendwie komisch, dass Beamte die durch Steuermittel finanziert werden wiederum selbst Steuern bezahlen...

  • Unsere tägliche Neiddebatte gib uns heute. Und versag uns unsere Bildung, Wie auch wir raffen immernoch nicht dass Pension keine Rente ist. Denn dein ist der Neid, und die Spaltung In Ewigkeit, "aber die faulen Beamten!!!!1111einself"

  • Und er muss wegen seiner Pension keinen Cent zurücklegen, PV+PKV Zuschuss ein Leben lang und sonstige Benefits wie Zugang zu günstigen Krediten für Beamte... Und dann noch eine 32h Woche (äquivalent: 5500€ netto bei 40h Woche).

    Ich schrubbe im mittleren Management im Konzern für 150t€ brutto --> 7000€ netto pro Monat 50h+ pro Woche rum. Davon muss ich schön dick was weglegen für die Altersvorsorge. Hab eine miserable Krankenversicherung (GKV) und das Gehalt kann, da bonusabhängig, auch mal abstinken.

    TLDR: Beamte sind hardcore überbezahlt. Es blutet einem wirklich das Hirn wie man in Deutschland weiterhin so ein expansives und privilegienüberladenes Beamtentum toleriert.

    Nach ca. 7 Jahren Studium und über entsprechender Berufserfahrung ist das wirklich kein hohes Gehalt, PKV musst du auch noch abziehen. Dazu kommt die völlige Unflexibilität wenn dir Dein Job keinen Spaß macht - ein kurz- oder sogar mittelfristiger Wechsel ist schlicht unmöglich. Zudem das Argument mit der Pension: das Pensionsalter musst du erstmal erreichen und dann noch alt genug werden um von den Vorteilen zu profitieren.

    Klar sind wie bei Dir 50h/ Woche viel, aber gerade in jungen Jahren auch mit Kindern und Familie im Hintergrund braucht man viel Geld um sich alles aufzubauen… ich würde daher lieber ein hohes Gehalt in jüngeren Jahren und der Flexibilität in der Wirtschaft stets dem Beamtentum vorziehen. Wenn man früh und gezielt investiert und fürs Alter vorsorgt sind die monatlichen Sparquoten auch überschaubar m.E.

    Tut mir leid für dich, wenn du für nen Job im ÖD ungeeignet bist. Oder warst du zu dumm, dich da zu bewerben? Wenn man da doch so easy lebt...

    Augen auf bei der Berufswahl. Hehe...

    Ich denke mal die 50plus Stunden stehen nicht im Arbeitsvertrag bzw werden vergütet. Er dürfte ebenfalls Überstunden machen aber eher ohne Vergütung, max. Freizeitausgleich

    Vor allem wenn es später um die Pension/Rente geht, tut es einem als Angestellter weh. Beamte zahlen nicht nur nichts in die Rentenkasse ein, sie profitieren später stärker daraus und können in Laufe ihrer "Karriere" mehr Geld für später anlegen.

    Dir ist aber schon klar, dass das Beamten brutto niedriger ist, weil u.a. nicht in die Rentenversicherung eingezahlt wird? Indirekt wird also Gehalt gespart, was dann auch wieder über die Pension ausgezahlt wird. Muss man zumindest im Hinterkopf behalten.