Das ist eine Minderheit. Der Anteil der kinderlosen Frauen ist seit Jahrzehnten stabil und es gibt keinen Anlass, eine andere Entwicklung zu erwarten. Es ist davon auszugehen, dass es Erben gibt.
Nein, die Geburtenrate in Deutschland ist seit den 70ern ziemlich konstant auf demselben Niveau.
Geht es um die Zahl derjenigen, die keinen Erben haben. Also die ihr leben Lang kinderlos bleiben. Selbst wenn die Geburtenrate sinken würde, hieße das nicht automatisch, dass auch mehr Menschen 0 Kinder bekommen.
Haushaltsvermögen. Wenn mit 50-60 die Kinder ausziehen und ihr erstes Auto mitnehmen geht auch ein Teil des Vermögens. Wenn dann die Frau auch gleich noch geht, sind nochmal 50% weg.
Man befindet sich auf dem "Rückweg": man kann mehr ausgeben, muss nicht mehr so viel sparen, kann schon versuchen Vermögen auf seine Kinder zu übertragen, um Erbschaftssteuer zu vermeiden.
Der Haupt-Verdienst, den die Generations 60+ erbracht hat, könnte schon ein paar Jahre zurückliegen (sicherlich nicht in allen Fällen) und ist damit stärker von der Inflation betroffen. Außerdem war in dieser Generation breites Investieren, wie es heute möglich ist, noch nicht ganz so verbreitet.
oder es wird Vermögen aufgebraucht während die Einnahmen sinken. Was ich selbst beobachtet habe ist z. B. dass Leute um die 60 erstmal einen dicken Neuwagen kaufen weil es ja das letzte Auto im Leben ist.
Bei Immobilien dürfte es auch mit reinspielen, dass viele ihr Haus eine Generation weitergeben.
Generell Aussagefrei, weil Immos und Betriebsvermögen auch noch mit dabei sind. (Dass die schwer zu bewerten sind, ist ja regelmäßig das Totschlagargument gegen eine Vermögenssteuer, weshalb Statistiken, die sowas beinhalten grundsätzlich eine extrem hohe Fehlerquote haben müssen)
Habe den wichtigsten Punkt meines Gedankens vergessen, sorry:
Das hier ist ein „Normalverdiener“-Sub, also einkommensbezogen. Die o.g. Vermögenswerte werden aber häufig vererbt und haben daher hier nichts zu suchen, wenn man sich selbst einordnen möchte. Sinnvoller wäre ne Aufstellung der sparquote.
Ich glaube dir. Ohne Vermögen wird man in unserer Gesellschaft schnell als nutzlos angesehen. Das sagt kaum jemand offen, doch wenn man sich das Bürgergeld-Bashing ansieht oder beobachtet, wie selbst Menschen mit wenig Vermögen auf andere herabschauen, vor allem auf jene, die noch weniger haben, spürt man diesen Unterton deutlich.
Ich bin zugegebenermaßen depressiv und dadurch vermutlich nicht ganz objektiv. Ich habe keine Kinder und möchte auch keine, weil ich das Gefühl habe, sie würden am Ende nur die Lohnsklaven der Reichen sein. So empfinde ich das im Moment.
Insbesondere wenn du depressiv bist möchte ich noch mal ausdrücklich darauf hinweisen dass nur weil es die Gesellschaft teilweise so sieht, es noch lange nicht stimmt. Die meisten titel in den deutschen charts hatte wenn ich nicht irre Capital bra, das macht seine Musik nicht zu objektiv der besten Musik. Ein großer Teil der Bürger wählt entgegen ihren eigenen Interessen.
Da ich dich nicht kenne kann ich auch keine ehrliche Lobeshymne auf dich singen, jedoch kann ich dir sicher sagen dass die Höhe deines Vermögens nicht deinen "wert" als Mensch bestimmt nur weil dieses bescheuerte system oder bescheuerte Menschen häufig den Eindruck erwecken
nein nein ohne Vermögen bist du nicht wertlos, ohne Einkommen bzw. ohne Arbeitskraft bist du wertlos!
Sonst würden wir ja nicht andauernd diese Bürgergeldbullshitdebatten führen.
Allerdings ist das die falsche Sicht, das Leben besteht nun mal aus viel viel mehr als aus "Vermögen", "Einkommen" oder "Gesellschaftliches Ansehen".
Und du darfst auch nicht vergessen woher das Bürgergeldbashing kommt: Von den Reichen (Bild-Zeitung und Co). Die wollen das sich die Niedriglöhner und Bürgergeldempfänger "kloppen" damit sich niemand gegen die Reichen stellen. Also es ist nicht die Gesellschaft die inhärent die Bürgergeldempfänger abwertet, sondern das kommt "von oben".
Man muss halt schauen das man sich möglichst aus der Spirale rauszieht und sich da nicht mitreißen lässt. Mach dein eigenes Ding, arbeite so dass es dir finanziell und psychisch gut geht und genieße dein Leben, fertig.
Unter 35 scheint mir zu weit zusammen gefasst. Da sind Leute die gerade anfangen zu arbeiten und welche die mit Studium ggf schon ein Jahrzehnt gearbeitet haben in einem
Na ja du kannst noch ein Bin unter 25 einführen, dann hast du halt Berufsanfänger von Studenten getrennt und eine Unterste Gruppe die eh kein Vermögen besitzt.
Da sind Leute dabei, die noch nie gearbeitet haben. Leute, die aufgrund eines Studiums, z.B. Jura oder Medizin, verschuldet sind. Oder Leute wie ich, die mit 16 eine Ausbildung gemacht haben und seitdem jeden Monat Geld langfristig investiert haben. Mit Anfang 30 Tanz ich vermögentechnisch komplett aus der Reihe. Sobald ich die 35 überschreite rutsche ich rapide ab. xD
Ja nun, inkl Betriebsvermögen. Da freut sich der Normalverdiener, der Angestellter ist und somit kein Betriebsvermögen hat und ggf. zu den ca. 25% der Menschen zählt, die kein Barvermögen mehr aufbauen können (ING + Handelsblatt, Februar 2025).
Sind bei sowas Spareinlagen auch Sachen wie private Rentenvorsorge oder geht’s wirklich nur um quasi “flüssiges Kapital”?
Wenn OP dazu auch die Quelle geposted hätte, dann könnte man das sehr einfach nachschauen, so muss man dann halt mal ein paar Sekunden googeln:
Methodik
Zwischen Mai 2023 und Februar 2024 wurden im PHF
3.985 Haushalte zu ihrer Vermögens- und Schuldensituation befragt (Deutsche Bundesbank, 2025). Zu den
Bruttovermögen zählen selbstgenutztes und fremdgenutztes Immobilienvermögen, Finanzvermögen (Spar-
und Girokonten, Bausparvermögen, Fonds, Anleihen,
Aktien, Guthaben in privaten Rentenversicherungen),
Wertgegenstände und Fahrzeuge sowie Betriebsvermögen (Nettowert). Nach Abzug von Hypotheken und Konsumentenkrediten ergibt sich das Haushaltsnettovermögen.
Beste Grafik. Erstmal Rente erhöhen, die sammeln ja alle Flaschen und klettern mit 65 noch auf Dächern rum. Die U45 sollen erstmal was leisten, ist ja erbärmlich. /s
Nach dieser Grafik fühle ich mich Durchschnittlich. 50% perzentil. Nie was geerbt, seit 20 Jahren am hackeln, Abendstudium. Den Rest hab ich einfach vereist, versoffen oder verzockt. Das ging sich ja gut aus. Immerhin hab ich Rentenansprüche vom Staat und bin etwas neidisch auf die Beamten.
Und jetzt? Will noch jemand ein paar Statistiken posten? Das hat alles so einen unangenehmen Vibe von "Ohhhhh neeeinnn, mannn! Mir geht's so scheiße, Deutschland ist so scheiße, alles ist so scheiße. Die Reichen! Die Armen!"
Leider werden bei diesen Statistiken nie die Rentenansprüche berücksichtigt. Was natürlich schwierig ist. Aber so zähle ich als Selbstständiger mit meiner privaten Rentenvorsorge zu den oberen 10-15 Prozent, wenn ich das Geld dann über 20 Jahre (ich bin optimistisch) verbrauche ist es aber eine sehr durchschnittliche Rente, und ein hier statistisch weniger Wohlhabender ist unterm Strich doch einiges reicher.
Valider Punkt.
Auf der anderen Seite finde ich es gerade bei jungen Menschen schwierig, Rentenansprüche als nettovermögen zu zählen, wo dieses Geld ja tatsächlich nirgendwo als Vermögen vorhanden ist. Auch nicht beim Staat, der es diesen Leuten vielleicht irgendwann mal auszahlen wird.
Passt doch so. In Deutschland sparst du jan nichts im Rentensystem. Dein Rentenabgaben werden sofort an Rentner ausbezahlt.
Also ist dein Rentenvermögen = 0
Was du meinst ist ein Versprechen dass in 40 Jahren die arbeitende Generation weiterhin bereit ist >80% Lohnabgaben zu zahlen damit du eine Rente bekommst….was sehr optimistisch ist. Wir sollten davon ausgehen dass es für uns eben keine Rente (in dieser Höhe) mehr geben wird.
Nee meint er nicht als selbständiger hat man erstmal keinen Anspruch auf gesetzliche Rente es sei den man zahlt freiwillig ein.
Daher ist die Frage wie hoch wird der Rentenanspruch von Angestellten oder Pensionären gezählt wenn diese ja nicht im Nettovermögen erfasst werden.
Aber als selbständiger kannst auch länger selbstständig sein als 65/67/+. Ziehst dich aus der operativen zurück und erhälst weiter Zahlungen als stiller Geschäftsführer zB.
Klar geht das nicht immer sollte aber das Ziel sein wenn es nicht Grade ein klein Betrieb ist. Ansonsten sollte der Betrieb gut laufen und entsprechend viel Erlös beim Verkauf abwerfen.
So ne Werkstatthalle vor zwanzig Jahren am Stadtrand hat hier schon Mal ne dreiviertel Mio. gebracht(Gewinn)man darf halt nie vergessen in den Betrieb zu investieren.
Dann gibt's leider natürlich die Totalausfälle der Selbstständigkeit die wir im Alter mit Grundsicherung am Leben halten. Das System ist nicht perfekt aber es gehört zu den besseren.
Da sind ja nur 9 von 10 Dezentilen. Aber kein Problem, als Arbeitgeberverband kann man die Ärmsten einfach mal weglassen damit die Statistik nicht ganz so kacke aussieht...
"Lesebeispiel: Mit Vermögen oberhalb des Wertes des 90%-Perzentils gehört man zu den oberen 10%." Dementsprechend müsste es in der Grafik noch einen zehnten Balken geben mit dem 0%-Perzentil geben, um die erhobenen Daten vollständig abzubilden. Diesen gibt es aber nicht. Mein Problem ist und bleibt, dass das Segment mit den ärmsten 10% fehlt, und dass ich das für Schönfärberei halte. Einen Denkfehler konnte ich nicht finden, aber ich lasse mich gerne erleuchten...
Was ist eigentlich "Vermögen" ? Ich hab von meiner 359000€ Wohnung jetzt schon 150000 abbezahlt. Zusätzlich hab ich 30000 sofort verfügbar. Ist mein Vermögen jetzt 180000€?
Rentenanwartschaft eingerechnet oder nicht? Ohne diese Angabe sind solche Dinge völlig sinnlos.
Wenn jemand zum Renteneintrittsalter vielleicht 2.000 Euro netto Rentenanwartschaft hat plus freier KV, dann summiert sich der Vorteil bei einer Lebenserwartung von vielleicht 80 Jahren auf so ungefähr 400.000 Euro, die jemand ohne diese Anwartschaft angespart haben müsste.
Das ist dann schon fast die Hälfte der Angabe des Haushaltsnettovernögens bei 80%.
Es taugt einfach zu gar nichts, wenn man die Rente oder andere Versorgungszusagen nicht mit einrechnet.
So kann man sich mit dieser Grafik den Arsch abwischen.
Ich finde es verblüffend, dass ab 50 Jahren das Vermögen kaum noch zunimmt. Warum?
Wahrscheinlich sinkt die Haushaltsgröße ab diesem Alter aufgrund von Scheidungen etc. und deshalb ist das nur ein statistisches Artefakt...
Macht ja mäßig Sinn während der Rente noch großartig Vermögen aufzubauen
Angespartes Verbrauchen am Lebensabend
Sollte so sein. Die meisten sind so konditioniert, dass sie weiterhin den Gürtel eng halten. Am Ende freut sich der Staat.
Leider eine sehr wahre Aussage
Was hat der Staat davon? Der Staat profitiert von Konsum. Zurückhaltung schadet eher. Am Ende freuen sich die Erben.
Die deutsche Frau wir auch zukünftig ihren Gebärstreik nochmals verstärken. Es gibt keine Erben!
Das ist eine Minderheit. Der Anteil der kinderlosen Frauen ist seit Jahrzehnten stabil und es gibt keinen Anlass, eine andere Entwicklung zu erwarten. Es ist davon auszugehen, dass es Erben gibt.
Wenn keine Kinder existieren, dann erben Verwandte zweiten Grades oder halt dritten Grades usw.
Erben gibt's eigentlich immer
Die Geburtenrate sinkt kontinuierlich.
Haushaltsvermögen. Wenn mit 50-60 die Kinder ausziehen und ihr erstes Auto mitnehmen geht auch ein Teil des Vermögens. Wenn dann die Frau auch gleich noch geht, sind nochmal 50% weg.
Also ja Statistik auf Person wäre sinnvoller.
Meine Theorie wäre, dass bei Eigentum das Ding bis Mitte 50 instand gehalten wird und ab da dann verlebt.
Warum?
Man befindet sich auf dem "Rückweg": man kann mehr ausgeben, muss nicht mehr so viel sparen, kann schon versuchen Vermögen auf seine Kinder zu übertragen, um Erbschaftssteuer zu vermeiden.
Der Haupt-Verdienst, den die Generations 60+ erbracht hat, könnte schon ein paar Jahre zurückliegen (sicherlich nicht in allen Fällen) und ist damit stärker von der Inflation betroffen. Außerdem war in dieser Generation breites Investieren, wie es heute möglich ist, noch nicht ganz so verbreitet.
oder es wird Vermögen aufgebraucht während die Einnahmen sinken. Was ich selbst beobachtet habe ist z. B. dass Leute um die 60 erstmal einen dicken Neuwagen kaufen weil es ja das letzte Auto im Leben ist.
Bei Immobilien dürfte es auch mit reinspielen, dass viele ihr Haus eine Generation weitergeben.
Wenn hier Singles, Paare und WG's zusammengewürfelt werden, finde ich solche Statistiken recht aussagefrei.
Kurz die Anzahl der WGs zusammenzählen und die Summe ihres Privatvermögens und daraus kannst du dann die statistische Relevanz der Wohnform ableiten.
(Spoiler: kleiner 5%)
5% sind 5%
Kleiner 5% sind kleiner 5%
Peanuts mit Karottensticks
Und was ist mit Singles und Paaren? Auch nur Peanuts mit Karottensticks?
Relativ simpel
Die Anzahl der Personen pro Haushalt ist bekannt.
Wenn du willst, kannst du dir gern auch eine Vermögensstatistik raussuchen in der nur Singles, oder 2-Personenhaushalte enthalten sind
Ist halt ein bisschen Sucharbeit
Das weiß ich und deshalb finde ich diese Statistik eben aussagefrei für mich.
Tja, die Leute sind eben verschieden
Worauf willst du jetzt hinaus ?
Wenn hier Singles, Paare und WG's zusammengewürfelt werden, finde ich solche Statistiken recht aussagefrei.
Dann sag mir dein Vermögen
Nö find ich nicht. Man muss das gezeigte halt korrekt einordnen dann passt das.
Na dann ist ja alles gut.
Generell Aussagefrei, weil Immos und Betriebsvermögen auch noch mit dabei sind. (Dass die schwer zu bewerten sind, ist ja regelmäßig das Totschlagargument gegen eine Vermögenssteuer, weshalb Statistiken, die sowas beinhalten grundsätzlich eine extrem hohe Fehlerquote haben müssen)
Der Großteil des Vermögens in Deutschland steckt in Immobilien und Betriebsvermögen.
Eine Vermögensstatistik ohne die beiden Anlageklassen würde kaum Sinn ergeben.
Immobilien sind doch darin abgebildet? Abzüglich Kredite? Oder lese ich das kleingedruckte falsch?
Nettovermögen =
Geldvermögen + Sachvermögen (inklusive Immobilien)
minus Schulden (inklusive unbezahlte Kredite)
Ja danke, ich hab deinen Kommentar falsch interpretiert. Ich dachte du würdest bemängeln dass es eben nicht abgebildet ist.
Habe den wichtigsten Punkt meines Gedankens vergessen, sorry:
Das hier ist ein „Normalverdiener“-Sub, also einkommensbezogen. Die o.g. Vermögenswerte werden aber häufig vererbt und haben daher hier nichts zu suchen, wenn man sich selbst einordnen möchte. Sinnvoller wäre ne Aufstellung der sparquote.
Normalverdiener erben auch
Und haben Vermögenswerte neben dem Inhalt der Brieftasche.
Die sind super zu bewerten. Klappte im letzten Jahrtausend ja auch.
Was ist ein perzentil?
Ist in der Grafik erklärt
Ein Perzentil ist ein statistischer Wert, der angibt, wie viel Prozent einer sortierten Datenmenge unter einem bestimmten Wert liegen,
z.B. teilt das 10. Perzentil eine Gruppe so, dass 10 % der Werte kleiner sind und 90 % größer.
Schon heftig, dass man mit 45 schon ne halbe Mio. für die oberen 20% und fast ne ganze Mio. für die oberen 10% braucht.
Ich frage mich wie diese Statistik sie wohl verändern würde, wenn es kein Erbe gäbe…
Habe gerade mal so im nahen Verwandtenkreis drüber geschaut. Das kommt ziemlich gut hin.
Interessant ist es allemal
Ich gehöre zu den unteren 30% bringt mich bitte um ich bin nutzlos.
Falsche Schlussfolgerung
Was wäre die richtige?
Dein Vermögen sagt rein garnichts über deinen Wert als Mensch aus.
Ich habe schon für Milliardäre gearbeitet und die waren charakterlich nicht auffallend gut oder schlecht.
Ich glaube dir. Ohne Vermögen wird man in unserer Gesellschaft schnell als nutzlos angesehen. Das sagt kaum jemand offen, doch wenn man sich das Bürgergeld-Bashing ansieht oder beobachtet, wie selbst Menschen mit wenig Vermögen auf andere herabschauen, vor allem auf jene, die noch weniger haben, spürt man diesen Unterton deutlich.
Ich bin zugegebenermaßen depressiv und dadurch vermutlich nicht ganz objektiv. Ich habe keine Kinder und möchte auch keine, weil ich das Gefühl habe, sie würden am Ende nur die Lohnsklaven der Reichen sein. So empfinde ich das im Moment.
Insbesondere wenn du depressiv bist möchte ich noch mal ausdrücklich darauf hinweisen dass nur weil es die Gesellschaft teilweise so sieht, es noch lange nicht stimmt. Die meisten titel in den deutschen charts hatte wenn ich nicht irre Capital bra, das macht seine Musik nicht zu objektiv der besten Musik. Ein großer Teil der Bürger wählt entgegen ihren eigenen Interessen.
Da ich dich nicht kenne kann ich auch keine ehrliche Lobeshymne auf dich singen, jedoch kann ich dir sicher sagen dass die Höhe deines Vermögens nicht deinen "wert" als Mensch bestimmt nur weil dieses bescheuerte system oder bescheuerte Menschen häufig den Eindruck erwecken
nein nein ohne Vermögen bist du nicht wertlos, ohne Einkommen bzw. ohne Arbeitskraft bist du wertlos!
Sonst würden wir ja nicht andauernd diese Bürgergeldbullshitdebatten führen.
Allerdings ist das die falsche Sicht, das Leben besteht nun mal aus viel viel mehr als aus "Vermögen", "Einkommen" oder "Gesellschaftliches Ansehen".
Und du darfst auch nicht vergessen woher das Bürgergeldbashing kommt: Von den Reichen (Bild-Zeitung und Co). Die wollen das sich die Niedriglöhner und Bürgergeldempfänger "kloppen" damit sich niemand gegen die Reichen stellen. Also es ist nicht die Gesellschaft die inhärent die Bürgergeldempfänger abwertet, sondern das kommt "von oben".
Man muss halt schauen das man sich möglichst aus der Spirale rauszieht und sich da nicht mitreißen lässt. Mach dein eigenes Ding, arbeite so dass es dir finanziell und psychisch gut geht und genieße dein Leben, fertig.
Unter 35 scheint mir zu weit zusammen gefasst. Da sind Leute die gerade anfangen zu arbeiten und welche die mit Studium ggf schon ein Jahrzehnt gearbeitet haben in einem
Median ist Median und relativ unempfindlich gegen heterogene Gruppe mit Ausreißern nach oben und unten.
Aber da ist die volle Bandbreite. Der Chart sagt einfach dass das zwischen 0 und 10 eine 5 ist
Dann wäre es ja noch schlimmer als 17,5k median 😅
Na ja du kannst noch ein Bin unter 25 einführen, dann hast du halt Berufsanfänger von Studenten getrennt und eine Unterste Gruppe die eh kein Vermögen besitzt.
Unter 35 ist einfach eine unfassbare Gruppe.
Da sind Leute dabei, die noch nie gearbeitet haben. Leute, die aufgrund eines Studiums, z.B. Jura oder Medizin, verschuldet sind. Oder Leute wie ich, die mit 16 eine Ausbildung gemacht haben und seitdem jeden Monat Geld langfristig investiert haben. Mit Anfang 30 Tanz ich vermögentechnisch komplett aus der Reihe. Sobald ich die 35 überschreite rutsche ich rapide ab. xD
Der letzte Satz ist wieso ich's geschrieben bin den ich bin aktuell dem Gefühl nach zu hoch eingeordnet und mit 35 sieht's dann plötzlich anders aus
Ja nun, inkl Betriebsvermögen. Da freut sich der Normalverdiener, der Angestellter ist und somit kein Betriebsvermögen hat und ggf. zu den ca. 25% der Menschen zählt, die kein Barvermögen mehr aufbauen können (ING + Handelsblatt, Februar 2025).
Jede Anlageklasse ist Teil des Nettovermögens, auch die, die manche Leute stören.
Oder in anderen Worten:
Nettovermögen ist Nettovermögen
Die Anlageklasse des Nettovermögens ist für eine Vermögensstatistik irrelevant
Sind bei sowas Spareinlagen auch Sachen wie private Rentenvorsorge oder geht’s wirklich nur um quasi “flüssiges Kapital”?
Wenn OP dazu auch die Quelle geposted hätte, dann könnte man das sehr einfach nachschauen, so muss man dann halt mal ein paar Sekunden googeln:
https://www.iwd.de/artikel/mit-dem-alter-waechst-das-vermoegen-489710/
https://www.iwkoeln.de/studien/judith-niehues-maximilian-stockhausen-ein-vermoegensvergleich-nach-altersgruppen.html
Ach krass Auto hätte ich jetzt normalerweise nichtmal mitgezählt, aber wenn die private RV auch dazu zählt macht das vermutlich auch Sinn
Beste Grafik. Erstmal Rente erhöhen, die sammeln ja alle Flaschen und klettern mit 65 noch auf Dächern rum. Die U45 sollen erstmal was leisten, ist ja erbärmlich. /s
Das gleiche lese ich auch raus. Ist das Pfand schon berücksichtigt in der Auflistung? /s
🤣
Nach dieser Grafik fühle ich mich Durchschnittlich. 50% perzentil. Nie was geerbt, seit 20 Jahren am hackeln, Abendstudium. Den Rest hab ich einfach vereist, versoffen oder verzockt. Das ging sich ja gut aus. Immerhin hab ich Rentenansprüche vom Staat und bin etwas neidisch auf die Beamten.
0-35 Jahre ist auch ne Mega geile Spanne..
Ja, die Anzahl der Haushalte, bei denen der älteste Bewohner unter 18 ist hält sich allerdings in engen Grenzen
Klar, aber ich bin mir ziemlich sicher, das 30-35 jährige im 50% Perzentil nicht nur 17k vermögen haben.
Dann errechne dir für die Gruppe der 30-35 jährigen einen Durchschnitt aus der Altersklasse unter 35 und der zweiten Zeile mit den 35-44 jährigen
Das wäre ein Median von knapp 50.000 Euro
Könnte ungefähr hinkommen
Das ist doch niemals das Nettovermögen, sonst würde die geringe Steigerung ab 45 keinen Sinn ergeben.
Bei vielen steigt es durch das Abbezahlen von einem Immobilienkredit. Dieses "Sparen" wird dann aber von vielen danach nicht weiter gemacht
Entweder das und/oder die Tatsache, dass meistens mit Abbezahlen des Kredits die Immobilien die ersten Sanierungsbedarfe entwickeln.
Das auch. Was ich auch öfters gesehen hab, ist dass wenn noch Geld da ist, Änderungen gemacht werden die jetzt nicht unbedingt den Wert erhöhen
Echt? Die Leute lassens such ja dann echt gut gehen. Nagut
Letzte Hemd hat keine Taschen. Nicht jeder hinterlässt ein Vermächtnis.
Das ist auf jeden Fall das Nettovermögen
Die kompletten Daten pro Altersklasse stehen bei Bedarf bei der Quelle zur Verfügung.
Das Haus ist abbezahlt, dann kann man es krachen lassen.
Und jetzt? Will noch jemand ein paar Statistiken posten? Das hat alles so einen unangenehmen Vibe von "Ohhhhh neeeinnn, mannn! Mir geht's so scheiße, Deutschland ist so scheiße, alles ist so scheiße. Die Reichen! Die Armen!"
Das ist der Vibe den du ihr gibst
Aber bis 35 hat man doch 200.000€ auf der Seite ? Vorallem als Paar ?
Offensichtlich nicht unbedingt?
Oder gerade gebaut 😉
Ja genau
Äh nein? Auch nicht als Paar?
Sinnlose Statistik
Welche bevorzugst du und warum?
Differenziert erläuterte Meinungsäußerung
Sinnloser Kommentar.
Stark elaboriert.
Ist das jetzt mit Immobilien oder ohne?
Nettovermögen
Ja, auch Immobilien (natürlich abzüglich der unbezahlten Kredite), selbst der Restwert deines Autos
Steht unten in der Grafik 😉
Leider werden bei diesen Statistiken nie die Rentenansprüche berücksichtigt. Was natürlich schwierig ist. Aber so zähle ich als Selbstständiger mit meiner privaten Rentenvorsorge zu den oberen 10-15 Prozent, wenn ich das Geld dann über 20 Jahre (ich bin optimistisch) verbrauche ist es aber eine sehr durchschnittliche Rente, und ein hier statistisch weniger Wohlhabender ist unterm Strich doch einiges reicher.
Jede Statistik hat so ihre Eigenheiten, die einem nicht gut passen für die persönliche Lebenssituation.
Valider Punkt. Auf der anderen Seite finde ich es gerade bei jungen Menschen schwierig, Rentenansprüche als nettovermögen zu zählen, wo dieses Geld ja tatsächlich nirgendwo als Vermögen vorhanden ist. Auch nicht beim Staat, der es diesen Leuten vielleicht irgendwann mal auszahlen wird.
Passt doch so. In Deutschland sparst du jan nichts im Rentensystem. Dein Rentenabgaben werden sofort an Rentner ausbezahlt.
Also ist dein Rentenvermögen = 0
Was du meinst ist ein Versprechen dass in 40 Jahren die arbeitende Generation weiterhin bereit ist >80% Lohnabgaben zu zahlen damit du eine Rente bekommst….was sehr optimistisch ist. Wir sollten davon ausgehen dass es für uns eben keine Rente (in dieser Höhe) mehr geben wird.
Nee meint er nicht als selbständiger hat man erstmal keinen Anspruch auf gesetzliche Rente es sei den man zahlt freiwillig ein. Daher ist die Frage wie hoch wird der Rentenanspruch von Angestellten oder Pensionären gezählt wenn diese ja nicht im Nettovermögen erfasst werden.
Aber als selbständiger kannst auch länger selbstständig sein als 65/67/+. Ziehst dich aus der operativen zurück und erhälst weiter Zahlungen als stiller Geschäftsführer zB.
Klar geht das nicht immer sollte aber das Ziel sein wenn es nicht Grade ein klein Betrieb ist. Ansonsten sollte der Betrieb gut laufen und entsprechend viel Erlös beim Verkauf abwerfen. So ne Werkstatthalle vor zwanzig Jahren am Stadtrand hat hier schon Mal ne dreiviertel Mio. gebracht(Gewinn)man darf halt nie vergessen in den Betrieb zu investieren.
Dann gibt's leider natürlich die Totalausfälle der Selbstständigkeit die wir im Alter mit Grundsicherung am Leben halten. Das System ist nicht perfekt aber es gehört zu den besseren.
Da sind ja nur 9 von 10 Dezentilen. Aber kein Problem, als Arbeitgeberverband kann man die Ärmsten einfach mal weglassen damit die Statistik nicht ganz so kacke aussieht...
Bitte informiere dich was ein Dezentil ist und wo dann folgerichtig dein Denkfehler ist!
"Lesebeispiel: Mit Vermögen oberhalb des Wertes des 90%-Perzentils gehört man zu den oberen 10%." Dementsprechend müsste es in der Grafik noch einen zehnten Balken geben mit dem 0%-Perzentil geben, um die erhobenen Daten vollständig abzubilden. Diesen gibt es aber nicht. Mein Problem ist und bleibt, dass das Segment mit den ärmsten 10% fehlt, und dass ich das für Schönfärberei halte. Einen Denkfehler konnte ich nicht finden, aber ich lasse mich gerne erleuchten...
Was ist eigentlich "Vermögen" ? Ich hab von meiner 359000€ Wohnung jetzt schon 150000 abbezahlt. Zusätzlich hab ich 30000 sofort verfügbar. Ist mein Vermögen jetzt 180000€?
Ja, dein NETTOvermögen ist 180.000
Rentenanwartschaft eingerechnet oder nicht? Ohne diese Angabe sind solche Dinge völlig sinnlos.
Wenn jemand zum Renteneintrittsalter vielleicht 2.000 Euro netto Rentenanwartschaft hat plus freier KV, dann summiert sich der Vorteil bei einer Lebenserwartung von vielleicht 80 Jahren auf so ungefähr 400.000 Euro, die jemand ohne diese Anwartschaft angespart haben müsste.
Das ist dann schon fast die Hälfte der Angabe des Haushaltsnettovernögens bei 80%.
Es taugt einfach zu gar nichts, wenn man die Rente oder andere Versorgungszusagen nicht mit einrechnet. So kann man sich mit dieser Grafik den Arsch abwischen.
"So kann man sich mit dieser Grafik den Arsch abwischen."
Schön zu sehen, dass auch Leute ohne Manieren an Reddit teilnehmen. Guten Rutsch!
Bewirb dich doch beim iwd!
Never 😅