Feminismus ist eine wichtige Bewegung.
Es wird jedoch meiner Meinung manchmal falsch ausgelegt wie z. B.
„Ich brauche keine Männer.“ „Männer sind gut für Geld.“
oder anderer Männerhass der dem extremen Feminismus entspringt.
Es ist wichtig das weiter an der >Chancengleichheit< gearbeitet wird. Und zwar Global.
Es ist auch wichtig den Blick dabei nicht zu verlieren das Männer auch wichtig sind. Das manche Familien auch bewusst das klassische Rollenbild (Mann arbeitet in einem Unternehmen, Frau arbeitet zu Hause im kleinen Familien-„Unternehmen“) leben wollen. Und wenn sie das nicht tun wird es beiderseits Kompromisse im Leben geben müssen.
Zurück zu meiner Frage:
Fühlt(et) ihr Euch als Mann irgendwo im Leben benachteiligt?
Mir wurde als Kind von meinem Vater noch der Spruch "Indianer kennen keinen Schmerz" (und ähnliche Sprüche) beigebracht. Das (natürlich nur sinnbildlich gemeint, es spielen noch weit mehr Faktoren eine Rolle, die ich jetzt nicht aufdröseln will, da der Beitrag sonst mindestens doppelt so lang wird) ist symptomatisch für einen Erziehungsstil, aus dem danach Menschen kommen, die nicht auf sich hören und lieber Probleme in sich reinfressen, oder auf sportliche und/oder andere "aggressive" Weise ausleben. ("Aggressiv" ist hier übrigens wertneutral gemeint; es kommt auf den Kontext an, ob das gut oder schlecht ist.)
Weiß nicht ob du auch so eine Art von Antwort erwartet hast, aber ich finde das trotzdem wichtig erwähnt zu haben^^.
Ich bin überzeugt davon, dass derzeit einige gesellschaftliche Probleme auch daraus entstanden sind, weil frustrierte Menschen leichte Beute sind für Leute, die die Frustration nehmen und dann auf andere lenken. Aber das ist ein anderes (wenngleich auch nicht weniger wichtiges) Thema...
Von dieser Geschichte abgesehen, fühle ich mich jedoch ehrlichgesagt im Alltag nicht benachteiligt. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass einem - grade in der heutigen Zeit - durchaus viel Verständnis bei diesem/meinem Problem entgegengebracht wird. Die allermeisten Menschen merken wenn es in einem brodelt, und ich kann (und sollte auch) nicht verlangen, dass mir andere ungefragt meine Probleme lösen. Das ist dann mein Bier, das ich um Hilfe bitte wenn ich es für nötig erachte...
Ich habe den gegenteiligen Eindruck. Ich fühle mich von dieser Entwicklung durchaus benachteiligt. Denn ich habe auch diese Indianer Sprüche in der Kindheit bekommen. Und wenn ich nun versuche, es besser zu machen, dann merke ich einfach, wie ich persönliche Nachteile davon habe. Ich erlebe kaum bis kein Verständnis. Eher bemerke ich, wie mein Ansehen bei den Leuten unausgesprochen sinkt. Dieses Gefühle zeigen und über Probleme reden sind offensichtlich nur leere Floskeln. Wenn ich versuche, das umzusetzen und dieses moderne Gelaber in der Realität einzufordern, dann merke ich immer direkt oder später indirekt, wie ich mir damit selbst geschadet habe. Man gilt plötzlich nicht mehr als beruflich belastbar. Man gilt als wehleidig. Man gilt plötzlich einfach als schwach. Ich bekomme von den Frauen in meiner Familie ganz direkt gesagt, dass sie von meinen Problemen nichts wissen wollen und dass sie das nervt. Dass ich bitte nur schöne Sachen erzählen soll.
Sowas hat mich hart getroffen. Das ganze moderne Gelaber, dass Männer Gefühle haben dürfen und lernen sollen, darüber zu reden, ist offensichtlich fake. In der Realität will das keiner. Dann gilt man einfach als schwacher Mann.
Aus irgendwelchen Gründen geht mein Beitrag nicht durch, finde ihn aber zu schade, um ihn einfach liegenzulassen. Deswegen als Screenshot (Draufklicken zum Vergrößern):
https://preview.redd.it/098kr2of2dag1.png?width=1786&format=png&auto=webp&s=e5f140803cbfbe9ecc87f4d109f6a35509d67284
Vermutlich war es zu viel Text für einen Kommentar.
Du erwähnst da zB einen Job mit Verständnis. Ist bei mir auch zu 180° umgekehrt. Wenn ich da nicht 100% Stärke und Kompetenz nach oben hin darstelle, gibt's direkt Feuer vom Cheffe. Man sei sein Gehalt nicht wert. Der Vorgänger hätte keine Bedenken gehabt sondern einfach rangeklotzt. Mittlerweile ist die Karriere in der Firma nicht mehr möglich. Hab mir zu sehr geschadet durch Ansprechen von Überlastung usw. Es bleibt nur ein Wechsel.
Bezüglich Familie reduziere ich den Kontakt schon auf ein Minimum. Wenn es einem nicht gut tut, hat es ja keinen Sinn.
Ich verstehe zwar, was der vorkommentar meint und daran ist viel richtig. Aber dein Problem mit dem Umfeld, in dem du zu großen Teilen auf ablehnung stößt, ist der große Haken und symptom dafür, dass das Kernproblem ein Systemisches ist. Es ist halt schwer sein komplettes Umfeld abzustoßen, sei es durch tatsächlichen Kontaktabbruch, oder "keinen Wert auf ihre Meinung legen", wenn keine Alternativen vorhanden sind. Der Kernpunkt, der im vorigen Kommentar schon angesprochen wurde, sind die Safespaces. Selbst wenn du an der Welt um dich herum nichts ändern kannst, kannst du schauen, wo du diese geschützten räume findest. Ich weiß, dass das extrem schwer sein kann(komme selber von einer Insel, war absolut trostlos und scheiße) solche Orte zu finden, aber es lohnt sich jeden noch so kleinen Strohhalm zu greifen. Bestimmte Communities auf Reddit wie r/menslib oder r/bropill können ein Anfang sein. Scheißegal, Hauptsache anfangen in einem geschützten Raum zu reden. Wünsche dir alles beste für die Zukunft.
Dann sind aber eher die Frauen in deiner Familie seltsam…
Das bekommen nicht nur Männer zuhören. Auch Frauen, mindestens deiner Generation, kriegen das in ihrer Kindheit auch gedrückt und wachsen damit auf.
Ein Fisch kann schwimmen, ein Vogel fliegen und ein Affe kann klettern. Ein Fisch unter Fischen fällt nicht auf und ist komplett normal. Gleiches gilt für Vögel und Affen. Warum sollte man jetzt also den Fisch danach bewerten wie gut er klettern oder fliegen kann?
Wenn deine Gruppe Menschen also so ignorant ist, dass sie es nicht erträgt, dass du Gefühle zeigst, gibt es eigentlich nur 2 Wege das zu ändern. Entweder, du bringst ihnen bei, dass Gefühle zeigen komplett normal ist oder du verlässt die Gruppe und sucht dir eine, die zu dir selbst passt.
Man kann auch den Kopf in den Sand stecken und nichts ändern, aber dann ändert sich auch nichts.
In meiner Realität und der von vielen Frauen und Männern, die ich kenne, ist es absolut normal über Gefühle zu sprechen und sie zu zeigen.
Es gibt in meinem Bekannten-/Verwandtenkreis eine einzige die es als unmännlich ansieht. Alle anderen schätzen es deutlich höher, wenn Menschen in Therapie gehen oder sich anderweitig helfen lassen, als dass sie Dinge in sich rein-fressen.
Du sprichst mir aus der Seele.
Preach, Brother. Wenn ich in 2025 eines gelernt habe, dann das. Vielen Dank für deinen Beitrag; du packst es besser in Worte, als ich es könnte.
Ich finde es unglaublich an meinem besten Freund zu sehen, wie sehr Väter bei einer Trennung benachteiligt werden. Er macht das gerade zum zweiten Mal durch, die erste Mutter hat ihren Sohn regelmäßig geohrfeigt und das auch vorm Jugendamt ganz offen erzählt, hat mehrfach ihre Sorgepflicht verletzt, hat offenkundig gelogen, hat mit ihrem neuen Typen und dem Sohn in einer 1-Zimmer-Bude gehaust (inzwischen zu sechst auf zwei Zimmern) und mein Kumpel musste trotzdem jahrelang kämpfen, um 50% Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht zu bekommen. Die zweite Mutter hat innerhalb und außerhalb des Verfahrens verschiedenste finanzielle Delikte begangen, schwerwiegende Lügen über meinen Kumpel in den Raum gestellt, die ihr dann nachgewiesen wurden, ist inzwischen mit dem Kind nach Polen abgehauen und mein Kumpel darf jetzt alle zwei Wochen 1600km hin und zurück fahren, um seine Tochter für 5 Stunden sehen zu dürfen. Wäre irgendwas davon andersrum gewesen, hätte die Mutter wahrscheinlich sofort das volle Sorgerecht bekommen. Hätte mir vorher jemand diese Stories erzählt, ich hätte es nicht geglaubt.
Ich kenne aus meinem Umfeld auch Geschichten, die sollten eigentlich Ausnahme-Horror-Fälle sein. Aber die gibts leider gar nicht so selten. Es ist wirklich extrem, wie da eine so heftige Schieflage entstehen konnte.
Ich glaube die allermeisten Frauen wären auch absolut empört, wenn sie wüssten, was da abläuft. Das ist einfach Null im öffentlichen Bewusstsein, wie krass diese Schieflage wirklich ist. Die betroffenen Kinder sind die größten Leidtragenden.
Oft wird ja auch von diesen Frauen behauptet, dass diese Männer schlechte Väter sind, weil sie ihre Kinder nicht gut kennen. Dabei können sie ihre Kinder ja auch nicht gut kennenlernen, da sie ja von diesen durch die Mütter ferngehalten werden .
Ist das Prinzip der Entfremdung.
Erzwinge einen Umgangsstop indem du Vorwürfe von häuslicher Gewalt erfindet, verweigere dass Umgangsrecht weil Kind plötzlich genau vor der Übergabe krank geworden ist, und in den 2-3 Jahren die vergangen sind bis jemand das Umgangsrecht des Vaters durchsetzt wurde das Kind genug bearbeitet dass es sagt es will den Vater nicht sehen.
Ist einem meiner besten Kumpel auch genau so passiert. Die Trennung war eigentlich sehr harmlos und alles schien erstmal im guten Willen und fair abzulaufen mit den Kindern. Man war sich einig, dass das höchste Gut die Kinder sind und alles dafür getan wird, dass sie möglichst gut damit leben können... Aber dann kam es nicht dazu. Sie hielt die Kinder komplett fern und tat alles, dass sie keinen Kontakt zum Vater hatten, redete ihnen im weiteren Verlauf Lügen ein, damit diese auch gar nicht erst zu ihm wollen. Das hat ihn sehr verletzt und psychisch fast fertig gemacht. Jetzt nach über 10 Jahren, wo die Kinder auf die Volljährigkeit zugehen, kam zumindest seine Tochter plötzlich freiwillig auf ihn zu. Sie hat bemerkt, dass an den Geschichten ihrer Mutter irgendwas nicht stimmen konnte. Ihre Oma mütterlicherseits hatte sich mit der Mutter (seiner Ex) über familiäre Themen gestritten und ihrer Mutter dann an den Kopf geworfen: "Hättest du dich doch damals nicht vom Michael getrennt! Der war ein Familienmensch und der hat sich um die Kinder und alles immer gut gekümmert!". Die älteste Tochter hat geschaltet und mit ihrer Oma gesprochen und merkte, dass ihre Mutter sie scheinbar weitgehend angelogen hat über ihren Vater. Und das tut ihm gut, dass mittlerweile seine älteste Tochter wieder einen guten Draht zu ihm aufbaut. Randinformation: Seine Ex ist seit langer Zeit mit einem sehr reichen Rechtsanwalt/Notar verheiratet und lebt ein ziemlich fürstliches Leben. Dennoch erzählt sie, der Unterhalt für die Kinder würde nicht reichen und versucht immer mehr Geld rauszupressen... Hat natürlich auch den richtigen Mann an ihrer Seite, der genau weiß, wie man das juristisch am besten angeht.
Die Kinder (und Gerichte) so zu manipulieren, müsste normalerweise eine Straftat sein. Aber die Frauen haben absolut nichts zu befürchten, sehe ich auch an meinem besten Freund. Ich freue mich auf jeden Fall für deinen Kumpel, dass seine Tochter dahintergekommen ist, was ihre Mutter abzieht, hoffentlich ziehen die anderen Kinder nach.
Die anderen Kinder sind jünger. Die hinterfragen noch nichts. Er will aber seine älteste Tochter auch nicht als Mittel Verwenden um die anderen Kinder auf seine Seite zu ziehen. Das wäre ja nicht viel besser, als das was seine Ex abzieht. Das soll ganz von alleine kommen, wenn die jüngeren merken, das sich die große Schwester mit ihrem Papa gut versteht und ihn gern besucht.
Er hört sich nach einem ganz tollen Papa an, es ist wirklich herzzerreißend, das so zu lesen. Ich wünsche ihm von Herzen alles Gute!
Ja, genau das ist die Strategie von der Ex von meinem Kumpel, die jetzt mit dem Kind in Polen ist. Sie erzählt, das Kind wäre ja völlig überfordert mit ihm, würde ihn kaum kennen etc., dabei ist er der liebevollste Vater, den man sich vorstellen kann und hat seine Tochter mindestens 50% der Zeit betreut und ständig am Körper getragen, bevor die Ex irgendwann Hals über Kopf ausgezogen ist. Die Gerichte glauben ihr erstmal per se alles, bis das Gegenteil bewiesen wird, das ist so traurig.
Das passiert leider sehr häufig.
Das denke ich mir. Bei der ersten war ich noch nicht ganz sicher, ob das wirklich strukturell bedingt ist, aber offenbar ist das so und der breiten Gesellschaft ist es nicht bewusst. MMn müssen Jugendämter und Familiengerichte unbedingt reformiert werden, das ist alles ultra-altmodisch und absolut ungerecht.
was soll an der ersten Geschichte nicht strukturell sein? Die strukturelle Bevorzugung einer Frau im Falle eines Sorgerechts ist doch extrem offensichtlich. Die beschriebene Gewalt im Falle eines Mannes hätte längst im Näherungsverbot geendet, und der Mann aber in der erzählten Geschichte hat am Ende für 50/50 Sorgerecht kämpfen MÜSSEN was ihm so oder so als Vater eigentlich im Regelfall zustehen MUSS.
Ja, damals war ich noch nicht ganz sicher, ob es möglicherweise ein seltener Einzelfall war, weil das alles so abstrus war. Ich dachte, dass es vielleicht auch an dem konkreten Gericht liegen könnte, bei dem die Verfahren abliefen. Trotzdem habe ich es natürlich damals auch schon für möglich gehalten, dass das ein strukturelles Problem ist, und ihm auch geraten, er solle damit an die Öffentlichkeit gehen, aber das ging natürlich nicht, weil er dadurch Nachteile im Verfahren hätte erwarten müssen. Die Befürchtung, dass solche Geschichten gang und gäbe sind, hat sich jetzt, 14 Jahre später, leider bestätigt. Ich sehe das so wie du und glaube mir, ich habe hier bei weitem nicht alle schockierenden Einzelheiten dargelegt. Abgesehen von den Vätern ist der Staus Quo vor allem nicht im Interesse der Kinder!
Das ist leider oft so, dass bis man es nicht selbst erlebt hat, solchen Geschichten nicht Glauben schenken will. Sher oft lese ich auf Reddit wie Männer genau über diese Benachteiligung sprechen und jedes Mal wird es relativiert, vor dem Gesetz sind alle gleich, Blabla.
Ich habe das vorher nie mitbekommen, dass Gerichte auch bei Kindeswohlgefährdung durch die Mutter immer trotzdem der Mutter den Vorzug geben. Ich glaube nicht, dass das den meisten bewusst ist, ich glaube 95% der Menschen wollen, dass Gerichte so entscheiden, wie es für die Kinder am besten ist. Habe auch nach Reportagen gesucht, weil ich davon ausgehe, dass das in den Mainstream-Medien nicht thematisiert wird und ja, es gibt zu dem Thema kaum was, das muss sich einfach ändern.
Du hast Recht, die Gerichte wollen das Beste fürs Kind. Leider besteht dieser seltsame Gedanke in den Köpfen vieler Leute, dass das Beste fürs Kind im der Regel der Kontakt zur Mutter ist. Alle negativen Punkte werden dann auf äußere Faktoren geschoben für die die Mutter ja nichts kann. Es muss wirklich seeeeeehr viele und schlimme Dinge passieren bis einer Mutter das Sorgerecht genommen wird.
Ich habe eher das Gefühl, da sitzen lauter Aktenschubser, die sich überhaupt nicht wirklich damit auseinandersetzen, was eigentlich das Beste fürs Kind ist, sondern einfach immer nach Schema F entscheiden, um irgendwie den Tag rumzukriegen. Zusätzlich ist es so, dass man im Familienrecht als Anwalt vergleichsweise wenig Geld verdient, das heißt da gehen eher viele Frauen mit einer entsprechenden Vorgeschichte hin, die dann nicht unbefangen und objektiv sind. Es müsste in Familiengerichten und dafür zuständigen Jugendamtsmitarbeitern mMn eine 50/50 Quote geben und wahrscheinlich auch sowas wie Geschlechtergerechtigkeitsbeautragte, die sicherstellen, dass objektiv geurteilt wird. Wobei es in beiden Verfahren bei meinem Kumpel sowohl (dann meist kinderlose) Männer als auch Frauen gab, die ihn als Elternteil zweiter Klasse behandelt haben, das muss man auch dazu sagen.
Ne, das Beste für die Mutter.
Kindeswohl ist zweitrangig.
Women Are Wonderful Effect
Amen Bruder
Meine Ex vernachlässigt unseren Sohn. Erzählt die absurdesten Märchen beim Familiengericht und bei meinem gesamten Umfeld. Rufmord. Er muss mich, meine Familie und das Gericht belügen und trotzdem wurde meine Kontaktzeit vorübergehend (seit 9 Monaten mittlerweile) massiv gekürzt. Man muss ja überprüfen ob ihre nicht belegbaren Märchen wahr sein könnten.
Das tut mir ehrlich leid, ich wünsche dir und deinem Sohn von Herzen, dass die Wahrheit bald ans Licht kommt. Bei meinem besten Freund war es so, dass die Ex sich ihren Scheiß irgendwann nicht mehr leisten konnte, weil dann endlich Bindungsintoleranz im Raum stand, was ja auch gern mal mit Sorgerechtsentzug bestraft wird, aber das dauert leider ewig, bis man da hin kommt, jedenfalls war das in seinem Fall so. Ich hoffe du hast wenigstens gute rechtliche Unterstützung. Und ich hoffe, dass über solche Fälle und die Inkompetenz der Gerichte und Jugendämter endlich auch mal berichtet wird, damit die mehr unter Druck kommen.
Wie lange war ewig in seinem Fall?
Ich glaube sein Sohn war zu dem Zeitpunkt in der ersten Klasse, also 6 oder 7 Jahre permanent kindeswohlgefährdende Aktionen, irre Verleumdungen meines Kumpels (auch dem Kind gegenüber, was ich am schlimmsten finde), ständige Verhinderungen der Umgänge usw., bis das Gericht irgendwann die Vermutung der Bindungsintoleranz für möglich hielt. Daraufhin ist die Ex dann komplett zurückgefahren, sodass sie nun einigermaßen als Eltern koexistieren. Er hat in der Zeit Herzrhythmusprobleme bekommen, konnte kaum schlafen durch ständige Albträume, ist um viele Jahre gealtert. Jetzt muss er das zum zweiten Mal durchmachen (sein Sohn ist jetzt 14, die Tochter 1 Jahr) und das tut mir so unendlich leid. Was auch die Jugendämter nicht zu verstehen scheinen, ist dass eine Mutter ihr Kind nicht zwangsläufig mehr liebt als ein Vater. Er musste sich schon oft von Behörden (Männer wie Frauen) anhören, er solle doch die Situation einfach mal akzeptieren und jetzt sei es nunmal so, dass er sein Kind nur noch alle zwei Wochen sieht etc. Einer Mutter würde man in der gleichen Situation nie mit so viel Empathielosigkeit begegnen. Er tut mir einfach nur unendlich leid, er würde einfach alles für seine Kinder tun.
So hab ich es bei einem meiner besten Kumpels auch erlebt. Das hat ihn regelrecht zersetzt. Das ist wie unschuldig im Knast sitzen.
Eigentlich sogar schlimmer, die Liebe zum Kind ist ja (zwar nicht bei allen, aber normalerweise) zutiefst existenziell. Seitdem mir diese Thematik bewusst ist, habe ich mich öfter mit Männern darüber unterhalten und hatte z.B. mehrere Kollegen, die deswegen Suizidversuche hinter sich haben oder z.B. durch die langjährigen Verfahrenskosten mal auf der Straße gelandet waren. Manche mussten ihre Kinder irgendwann komplett aufgeben, ohne sich je irgendwas zu Schulden kommen lassen zu haben, einfach weil die Mutter vom System befähigt wurde, die Kinder komplett zu entfremden. Und das läuft tagtäglich so ab, betrifft unzählige Kinder und Väter, und außer den Betroffenen weiß einfach niemand Bescheid.
Es ist so traurig leider!
Halte durch! Es tut mir leid, dass du diese Ungerechtigkeit durchmachen musst. Du bist bei weitem nicht alleine damit.
Danke
Dein Kumpel hat anscheinend kein gutes händchen für Frauen. Wünsche ihm auf jeden Fall ab jetzt mehr Glück im Leben!
Ja leider, seine Mutter war ein absolut furchtbarer Mensch (dazu nur so viel: sie saß jahrelang im Knast für das, was sie ihren Kindern angetan hat) und er sucht sich leider unbewusst zum Teil ähnliche Muster. Vielen Dank für dein Mitgefühl, das wünsche ich ihm auch!
Kurz und knackig: bei der Scheidung ist der Mann einfach nur am Arsch und das ziemlich heftig.
Da sprichst du einen absolut wichtigen Punkt an. Es ist wirklich schlimm, wie sexistisch das Sorgerecht geregelt ist und dass Frauen quasi pauschal immer das Sorgerecht bekommen (sogar trotz Kindeswohlgefährdung). Hat mein Bruder genauso erlebt. Die Mutter ist schrecklich und kümmert sich nicht um das Kind (hat es sogar einmal alleine in der Nacht vor unserer Haustür abgestellt und ist weggefahren. Zum Glück war meine Mutter da!). Jugendamt will meinem Bruder trotzdem nicht das Sorgerecht geben, obwohl das Kind nicht mehr zur Mutter will. Angeblich sei es trotzdem das beste, dass die Mutter das Sorgerecht behält... Absoluter Wahnsinn. Mein Bruder ist jetzt immer noch damit am kämpfen und zum Glück, nach Jahren, gibt es auch langsam Fortschritte. Aber es ist verrückt wie stark Männer von Familiengerichten bzw. Ämtern benachteiligt werden. Daran muss sich dringend etwas ändern. Darüber hört man aber verdächtig wenig im sozialen Diskurs. Männerprobleme passen da anscheinend nicht rein.
Diesen Satz kenne ich auch aus meiner Arbeit. Wenn eine Frau in Haft kommt, dann wird IMMER das Kind der Frau aufgedrängt. Und wenn diese dazu nicht in der Lage ist (nach psychiatrischen Gutachten), dann kommt die Großmutter ins Spiel. Und wenn es diese nicht kann oder will oder diese nicht mehr am Leben ist - erst DANN zieht das Jugendamt den Vater in Betracht.
Wie bitte? Du meinst das Kind muss eher mit der Mutter ins Gefängnis als beim Vater zu sein?
Dass ist echt furchtbar... Danke fürs teilen.
Ich möchte meine Geschichte nicht komplett teilen, aber ich war auch schon (und bin immer noch) schockiert, was für schreckliche, absolut empathielose Menschen beim Jugendamt arbeiten dürfen und das Leben von Kindern und Vätern zerstören. Wie sie Entscheidungen treffen, lügen, Kinder wegnehmen ohne überhaupt einmal mit dem Vater gesprochen zu haben, bei ihren Aussagen bleiben, die sie auch nach einem Jahr nie auch nur überprüft haben. Den Ruf von Vätern bei Kindergärten und Schulen ruinieren - auch ohne jegliche Belege. Und wenn dann die Kinder tatsächlich nach den Anschuldigungen problemlos Zeit beim Vater verbringen, weil nach einem Jahr nicht bewiesen wurde, sich niemand entschuldigt und niemand zugibt, falsch gehandelt zu haben. Und wie es im Familiengericht erlaubt ist, dass die Mutter und ihre Anwältin hämisch lachen, während der Vater weint, weil bei Aussage gegen Aussage nur der Mutter geglaubt wird, auch ohne irgendeinen Beweis... Dass eine Kindergärtnerin vor Gericht über etwas falsch aussagt, was angeblich zuhause bei einem der von ihr betreuten Kinder passiert sei, was nur eine Kopie der Aussage der Mutter ist, da sie natürlich gar nichts davon wissen kann. Diese Kindergärtnerinnen, Jugendamtmitarbeiterinnen und Richterinnen dürften in einem normalen, gerechten Land und System nie wieder etwas mit Kindern zu tun haben.
Das ist leider die norm
Borderlinerin is mit dem Kind geflohen, hat meinen Bekannten als Vergewaltiger hingestellt ihn fast Karriere, Freunde und Leben (ihr Bruder) gekostet, hat am Ende alles zugegeben, hat dann aber nur nen klaps auf die Finger bekommen und er nur 50% Sorgerecht... Kann man sich nich ausdenken
Mein Bruder wurde an der Uni zum Gleichstellungsbeauftragten GEWÄHLT und dann von der Uni nicht akzeptiert, weil er keine Frau ist
Kannst du dir nicht ausdenken...
Als ich neu im Studium war kam das Büro für Gleichberechtigung vorbei und hat groß verkündigt für Frauen gibt es Programme um mit älteren Studenten verknüpft zu werden, zwecks Anschluss finden. Habe dann gefragt ob's das auch für Männer gibt - Antwort war, dafür gäbe es keine Kapazitäten 🤷
Das hat schon sehr früh in der Schule angefangen. Mädchen durften sich am Girls Day verschiedene Bereiche in Unternehmen anschauen. Die Jungs hatten Unterricht... Ab da wusste ich dann schon, dass das "Gender Mainstreaming" nicht für Gleichberechtigung steht. Tja, so kann man es sich schon bei nem sechstklässler verkacken.
Als ich 2002 als Siebtklässlerin zum Girls-Day in typisch männliche Berufe reinschnuppern durfte, durften die Jungs eine Woche später in typisch weibliche Berufe reinschauen. Aber es wollte halt keiner den ganzen Tag schauen wie Krankenschwestern, Erzieherinnen und die örtliche Näherin arbeiten. Und schauen wie Sexworker arbeiten stand halt nicht auf dem Plan der Möglichkeiten. Da haben die Jungs halt lieber Unterricht gemacht.
1631d BGB erlaubt es, Jungen die genitalien zu verstümmeln. natürlich nicht von einem Arzt, nein, es reicht, wenn diese Person MEINT, alles gemäß medizinischer Sorgfalt erledigt zu haben. Es muss auch sonst nicht medizinisch notwendig sein und gilt explizit für jungen, die nicht einsicht- und urteilsfähig sind.
Das ist so unfassbar widerlich, dass ich regelmäßig nicht aus dem staunen komme, dass das 2025 in DE möglich ist.
Da auch Jungen männlich sind, gehört das in diesen thread.
Finde ich super wichtig. Und auch völlig richtig, das als Genitalverstümmlung zu bezeichnen, denn nichts anderes ist es, so lange keine medizinische Indikation vorliegt.
Das ist wirklich unfassbar, dass so eine archaische Tradition ohne Sinn und Verstand aufrecht erhalten wird.
Das schlimmste, was Jungen angetan wird im Bezug auf körperliche Selbstbestimmung, und es fällt echt immer unter den Teppich.
Bisher nur in der Schule, aber ich bin auch erst 21 :)
Dann bekommst du ja vielleicht demnächst die Chance dich beim Wehrdienst benachteiligt zu fühlen. Das wird toll! /s
Danach kannst du dich dann, wenn du verlassen wurdest beim Sorgerechtsstreit benachteiligt fühlen (s.u.).
Das führt dann zu psychischer Belastung die bei Männern kaum behandelt wird - und zum x Mal häufigeren Selbstmord.
Falls der dich nicht erwischt, kannst du dich dann über 3..4 Jahre geringere Lebensdauer / Rente freuen. Bei natürlich gleichen Einzahlungen.
als es um eine teamleiterposition ging durfte ich nicht da eine frau gebraucht wurde... fand ich kurz ungerecht habs aber überstanden...
trotzdem finde ich alle arten von schubladen ungut... man sollte es anstreben menschen unabhängig von herkunft, geschlecht, sexualität und religion einfach nur als menschen zu sehen...
Das wäre ein Traum. Leider erst umsetzbar wenn eine feindlich gesinnte, ausserirdische Lebensform uns unterwerfen oder auslöschen will. Vorher sehe ich da eher schwarz
Ich glaube nicht einmal dann würden wir das überwinden. Die Valerie Solanas' und Jette Nietzards dieser Welt würden sich mit Freuden von irgendwelchen ausserirdischen Warlords versklaven lassen, wenn sie nur vorher einen Mann sterben sehen können...
Da war doch vor kurzem die Aufregung über den Polizisten, der sich das weibliche Geschlecht hat eintragen lassen und dann auf eine Stelle beworben hat bei der eine Frau bevorzugt werden sollte. Er hat legale Mittel genutzt aber wie dann auf einmal der Aufschrei kam...
War schon witzig zu sehen wie einige sich versucht haben zu winden um dann doch noch eine irgendwie eine biologische Frau zu bevorzugen.
Ich musste noch zur Musterung. Kommt auf die nächste Generation Männer ja auch wieder zu.
Und bei psychischen Problemen ist die Reaktion der Mitmenschen meist eher "Reiß dich zusammen" und weniger "lass uns dir Helfen".
Die Musterung allein ist schon eine krass demütigende Benachteiligung. Allein der Umstand, dass so (und durch den Fragebogen) entschieden werden soll, welcher "Verwendung" du als Mann (oder besser: dein Körper) zugeführt werden kannst, ist doch übelst menschenverachtende Sprache und Handeln..
Ich finds immer noch absoluten Wahnsinn, dass es damals als "Befreiungsschlag für die Gleichbereichtigung" angesehen wurde... dass Frauen dürfen und Männer müssen. Einfach nur absolut durchgeknallt und bescheuert.
Finde es ganz generell Wahnsinn, dass man offenbar auf dem Boden des Grundgesetzes Leute zum Kriegsdienst zwingen kann...
und das ergibt ein verhältnis von 1 zu 2 zugunsten der frauen. und die suche nach einem therapeuten dauert im schnitt für einen mann doppelt so lange wie für die frau, nötig haben wohl beide geschlechter.
Nicht konkret. Ich habe aber den Eindruck, dass Menschen deutlich eher von einem erwarten, sich für Dinge zu rechtfertigen. Beispiel: Eine Freundin von mir setzt sich aktiv für Frauenhäuser ein. Wenn du dich als Mann gegen Gewalt an Männern einsetzt, gibt's direkt mal schiefe Blicke und die Incel-Vorwürfe sind auch nicht weit. Man muss als Mann in der Hinsicht viel mehr "schlucken", finde ich.
Incel-Vorwürfe von anderen Männern oder von Frauen?
Ja
Ruf als Mann die Polizei wegen häuslicher Gewalt. Wer glaubst du wird mitgenommen? Wem glauben die Freunde, Bekannten und Familienmitglieder?
Exakt! Leider genau so mit mir passiert. Trotz blutverschmierter Wunden (sie war unverletzt, aber durfte sich bei der Polizistin ausweinen) und zerrissener Kleidung hat man mich des eigenen Hauses verwiesen. Dabei hatte ich die Polizei um Hilfe gerufen...
So eine Scheiße.
Die werfen dich tatsächlich aus deiner eigenen Eigentumswohnung. Das ist denen völlig egal, weil du den Schwanz zwischen den Beinen hast
Ich kann mir kaum vorstellen, wie man sich fühlen muss, wenn man selbst den Anruf gemacht hat, und als Mann nach Hilfe ruft... und dann kommt die Polizei, nimmt dich erstmal in Handschellen während dir Blut von der Stirn läuft... und fragt die Frau, die dir eben noch den Teller übern Kopf gezogen hat, ob es ihr gut ginge.
Von einem Kumpel die Ex ist damals auf Droge ziemlich abgedreht und die beiden haben sich gut in die Wolle bekommen. Mein Kollege wurde mit dem Messer bedroht und sie hat das Treppenhaus SEINER Bude zerlegt (Geländer rausgerissen usw). Er hat die Bullen gerufen und war total am Ende. Hatte sogar Schnitte.an Händen und Armen weil er sie abgewehrt hatte.
3x dürft ihr Raten wer danach Verbot hatte sich der Wohnung zu nähern.
definitiv. hatte schon mehrere übergriffige freundinnen - rat mal wer im freundeskreis das arschloch war.
Dazu eine Anekdote die ähnlich ist ein Bekannter wurde mal von einer Frau auf der Straße überfallen, sie wollte ihm die Tasche klauen. Er wehrte sich und als die Polizei eingetroffen ist hat er ziemlich was abbekommen und die Frau wäre sogar fast noch geflüchtet. Hat sich zum Glück alles im nachhinein geklärt, aber sieht erstmal komisch aus
Socialmedia bzw. Teilweise Vorstellungen von Frauen beim Dating. " Lad sie ein, um deine Wertschätzung zu zeigen." Wo bleibt dann meine Wertschätzung ? Das ist total veraltet und ich verstehe dieses Anspruchsverhalten nicht. Ansonsten lade ich auch gerne Mal Leute ein oder wenn man in unterschiedlichen Lebenslagen ist finanziell macht man das ja auch unter Freunden. Ansonsten habe ich mich höchstens Mal in der Schule benachteiligt gefühlt, weil Mädchen bessere Noten bekommen haben, obwohl sie nie wirklich nie mitgemacht haben und bekamen teilweise eine 2+, aber nie schlechter als eine 3. Das habe ich so nicht von Lehrern bei Jungs gesehen.
Trifft es gut.
Bin jetzt zwar bereits ewig mit meine Frau zusammen, aber habe mich damals schon geweigert, bei Dates einzuladen.
Ich lade gerne ein, aber warum sollte ich einer Wildfremden Person quasi Geld schenken? (Die nicht bedürftig ist)
Und das Beispiel mit der Schule ist so true. Ja die ist halt ruhiger - 2. ???? Ahja.
Man möchte eine absolut gleichberechtigte Beziehung, aber der Mann soll den ersten Schritt machen und dann gern auch bezahlen. Kannste dir nicht ausdenken
Ich empfinde die neue "Wehrpflicht" als nicht gleich für beide Geschlechter und als Unding für die heutige Zeit.
Ich habe eine toxische Beziehung mit meiner Ex hinter mir. Meine Tochter wohnt 50km von mir entfernt, und ich fahre jedes Wochenende zu ihr, besuche sie sogar unterhalb der Woche, erledige gelegentlich Einkäufe, bin also im Leben involviert.
Trotzdem wird mir immer vorgeworfen ich wäre ein schlechter Vater, zeige kein Interesse, und statt mich anzurufen wenn sie achlecht gelaunt ist, wird der "Onkel" per Videoanruf kontaktiert. Der selbe Onkel der meine Ex angeblich von ihm aus geküsst hat, und sie wollte das ja gar nicht, der jetzt anscheinend auch da übernachtet.
Wenn ich bei meiner Tochter zu Besuch bin werde ich lauthals beschimpft, wenn ihr etwas nicht passt, ich werde provoziert und gedemütigt.
Ich war vllt auch nicht immer der beste Partner der ich hätte sein können. Aber das hab ich micht verdient. Und natürlich stehen alle hinter der Mama. Ich bin natürlich der Ravenvater.
Hat sich mittlerweile wohl gebessert, aber vor 10 Jahren gab es keine Wickelkommoden in Herrentoiletten - sehr blöd, wenn man als Vater allein mit dem Pupser unterwegs war.
Auch passiert: kümmerte mich als Vater täglich um KiTa-Bringen/Holen, machte die intensive Eingewöhnung und war auch ansonsten der einzige Ansprechpartner im KiTa-Alltag für die Erzieher:innen. Bei sämtlichen Entwicklungsgesprächen, bei denen die Mutter dabei war, gab es dann nur noch Kommunikation und Augenkontakt mit der Mutter.
Aufm Spielplatz: komisches Kind tritt mein Kind mehrfach. Ich beobachte erst. Mein Kind erstarrt, kann das leider nicht alleine lösen. Ich also hin und mache dem anderen Kind klar, dass das so nicht geht. Plötzlich rennt die Mutter auf mich zu, „rettet“ ihr Kind vor mir und beschimpft mich mit den Worten: „Ich habe Spielplatzerfahrung“. Wäre nicht ich, sondern die Mutter meines Kindes an meiner Stelle gewesen, es hätte diesen Spruch sicher nicht gegeben.
Männer sind gut für Geld - ein klassischer feministischer Gedanke... Wtf!?
Dacht ich mir auch. Das ist einfach nur Hetze gegen den Kampf für Gleichberechtigung der Frau. So als hätt sich ein 5-Klässler böse Sätze ausgedacht.
Frag mal Männer die gerne ihre Kinder nach der Scheidung hätten
Ich habe einen Job nicht bekommen für den ich exzellent qualifiziert war weil es unbedingt eine Frau werden musste. Jetzt sitzt dort eine unfähige Gurke mit miserabler Bilanz. Hauptsache Frau. Viel Spaß ihr Deppen
Wenn ich alleine (ohne meine Frau) zum Elternsprechtag in der Grundschule gehe, werde ich hier und da schräg angeguckt.
Wehrdienst?
Wenn ich trotz einer noch frischen OP (und das war bekannt) gefragt werde, ob ich nicht die Waschmaschine in den Keller tragen kann.
Wenn erwartet wird, dass der Mann den Heiratsantrag macht. War OK für mich, solange alle nach der Hochzeit meinen Name tragen. Auge um Auge und so.
Wichtiges Infoblatt an die Eltern wird verteilt: „Gib das mal deiner Mama.“
Arbeitet in eine Unternehmen die aus 1/3 Männer und 2/3 Frauen besteht.
Hoch bewerben ist dann extrem schwer weil Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt werden
Bei einem Unternehmen mit Frauenquote für Führungskräfte ähnlich gewesen. 50% war das Ziel, engineering besteht zu 90% aus Männern, ebenso die Führungsetage. Also dürfen nur noch Frauen befördert werden, bis die Quote erreicht ist.
Kurz gerechnet wie lange es dauert bis genug Männer in Rente sind dass ich ne Chance habe... Firma gewechselt.
Ja. Schau dir die Subs an, wo Männer davon berichten, sexuell belästigt zu werden oder Probleme mit dit ihrer Sexualität haben. Das wird nicht ernst genommen, gerade unter Männern. Es werden Sprüche geklopft, aber man weiss den Kumpel nicht wirklich so entgegen zu treten, dass man ihm hilft. Er soll sich nicht anstellen oder sich freuen dass Frauen ihn begrabschen. Der Leistungsdruck ist dementsprechend hoch und es lässt keinen Raum für Unsicherheit oder Anerkennung, dass was da gerade gelaufen ist, nicht in Ordnung ist.
Diese männliche Unterstützung untereinander können Frauen nicht lösen. Da müssen wir selber ran.
Soweit nur wenns ums Thema Dating geht. Eine durchschnittliche Frau hat immer noch einige Typen die an ihr interessiert sind - und diese machen dann sowieso den ersten Schritt, plus sie hat die komplette Auswahl.
Als Durchschnitssmann hat man ohne selbst die Initiative zu ergreifen fast nie Frauen die auf einen stehen. Auf Dating Apps ist man unsichtbar und dann wird noch erwartet dass man selbst der jenige ist der sich um alles kümmern muss (Dates organisieren, Geschenke kaufen, der Mann muss zahlen, etc etc.)
Man muss um überhaupt als möglicher Partner wahrgenommen zu werden extrem viel an sich arbeiten und sein leben aufbauen, dabei einen Kompromiss zwischen Karriere und Beziehung zu finden gestaltet sich auch oft sehr sehr schwierig
Mir wurde folgendes gesagt, als ich 19 war, bei der Vorstellung im Kindergarten wegen einer Ausbildung zum Erzieher: "Du bist ein Mann. Das brauchen wir hier nicht."
Wirklich und wortwörtlich. Mein Umfeld hat darauf bestenfalls mit einem Schulterzucken reagiert und hat mir empfohlen, mir doch einen männertypischen Beruf zu suchen. Gesagt, getan. Niemals so wirklich damit glücklich gewesen. Nach ca. 20 Jahren technischem Beruf mal gewechselt. Als Ehrenamtler und dann Quereinsteiger in Kitas gearbeitet: Scheiß glücklich und endlich angekommen gefühlt.
Tja. Ist schon blöd, wenn einem gesagt wird, dass man leider das falsche Geschlecht hat.
Freut mich das du noch deinem Herzenswusch folgen konntest :-)
Krass, hat sich in den letzten 20 Jahren aber drastisch geändert, Männer werden mit Kusshand in den sozialen Berufen gesucht und genommen.
Meine Frau hat die Stelle im Jugendtreffpunkt z.b. nicht bekommen weil der Mitbewerber ein Mann war und sie unbedingt endlich einen Mann im Team haben wollten. Kann ich auch voll verstehen und nachvollziehen, das man für Jugendliche beide Geschlechter als Ansprechpartner haben will.
Emotional? Na klar. Hab meinen Weg gefunden. Würde mir aber wünschen, dass Verletzlichkeit und Wünsche bei Männern viel akzeptierter sind. Würde denk ich das Leben von ganz vielen besser Machen.
Ansonsten nicht.
Ich sags ehrlich, ich bin jeden Tag froh, ein Mann zu sein. Allein die biologischen Vorteile bzw. die fehlenden Nachteile sind nicht aufzuwiegen.
Absolut. Für nichts auf der Welt würde ich mit einer Frau tauschen wollen. Das wird zwar heutzutage absolut wild überidealisiert, aber ich finde die Nachteile so extrem und es gleichzeitig absolut fabelhaft ein Mann zu sein, von kleinen Wehwehchen abgesehen, die meistens in keinem Verhältnis mit denen der Frauen stehen.
welche genau?
Frauen werden in der Schule besser behandelt und sind seltener allein/ finden schneller einen Freund.
Bei uns in der Klassenstufe kenne ich keine Mädchen, die gemobbt werden. Alle gemobbten neben mir sind Jungs.
True
Schule, Arbeit, Bewerbungen etc. aber ich flenne nicht rum deswegen. Ungerechtigkeiten gibt es immer. Genauso wie mit dem sogenannten "Pretty privilige". Mal haben die Hübschen bessere Chancen, mal haben wir Normalos es leichter. Gleichberechtigung kann ich in den meisten Hinsichten verstehen und finde es unterstützenswert, es gibt aber auch Menschen die das ausnutzen, das bringt jede gute Sache mit sich. Genau wie man gegen Rassismus sein kann, aber die Nazikeule trotzdem scheisse findet.
Der Feminismus ist ein wichtiger Entwicklungsschritt. Leider sind wir irgendwo auf dem Weg falsch abgebogen. Heutzutage ist Feminismus in vielerlei Fällen nicht von Männerhass unterscheidbar.
Ich fühle mich nicht benachteiligt. Meide aber diverse Social Media Portale, weil ich schlicht und ergreifend das Männerbashing leid bin. Ich fühle mich inzwischen unwohl dabei am späten Abend einer Frau, die alleine unterwegs ist, entgegenzukommen. Ebenso habe ich aufgehört in solchen Situationen meine Hilfe anzubieten.
Konkretes Erlebnis: Anfang Dezember hat sich eine Frau, die vor mir auf dem Fahrrad fuhr am späten Abend langgelegt. Ich habe angehalten und gefragt, ob alles okay ist. Sie hat darauf mit "bleib weg, ich rufe jetzt meinen Freund" geantwortet. Ich bin wortlos weitergefahren. Man muss dazu sagen, dass ich nicht einmal von meinem Fahrrad abgestiegen bin, sondern nur neben ihr gehalten habe mit ca. 3 m Abstand. Vor zwei Tagen ist eine junge Frau auf dem gegenüberliegenden Bürgersteig ausgerutscht. Ich habe weder meine Hilfe angeboten noch angehalten. Ich bin einfach weitergegangen. Es hinterlässt bei mir ein schlechtes Gefühl, weil ich auch gegenüber Fremden immer hilfsbereit war. Gegenüber Frauen verhalte ich mich in solchen Situationen nun anders. Nicht weil ich sexistisch bin, sondern weil solche Erfahrungen einen sehr bitteren Beigeschmack hinterlassen.
Man könnte also sagen, dass ich mich nicht benachteiligt aber vorverurteilt und eingeschränkt fühle, weil solche Erfahrungen bei mir den Eindruck prägen, ich müsse darauf achten, wie ich mich verhalte statt einfach ich selbst bzw. natürlich zu sein.
Ich hatte mal was ähnliches. Ich bin in der Stadt meinen Weg gegangen. Es war halbdunkel und leicht neblig. Also das stereotypische Gruselfilm-Wetter. So ca. 20m vor mir ging eine Frau. Sie dreht sich 2-3 zu mir um. Dabei bekommt sie einen immer besorgteren Ausdruck. Sie fängt an zu laufen. Tja. Da machste nix.
Anderes Beispiel: Ich saß mal im Zug. Da zieht es mir von hinten an den langen Haaren. Ein Kleinkind treibt sein Unwesen. Ich drehe mich um und wir albern ein wenig herum. Als die Eltern das mitbekommen, nehmen sie erst das Kind zurück, sind dann eine weile Still... und stehen dann auf und suchen sich einen anderen Platz im Zug.
Da fühlt man sich nicht gerade besonders gut.
Hab mal als Schüler ein Praktikum im Kindergarten gemacht. Natürlich ist man als Mann im Kindergarten besonders beliebt, da Kinder ja eher Frauen als Kindergärtner gewohnt sind und man auf mir als Mann super toll rumklettern etc. kann. Habe dann von den Kindergärtnerinnen den freundlichen Hinweis bekommen, nicht mehr so viel mit den Kindern zu toben, weil man sonst denken könnte, ich wär ein Pädo. Danke für nix. War dann auch der Tag, an dem ich mich entschieden habe auf keinen Fall Kindergärtner zu werden, obwohl es mir viel Spaß gemacht hat. Natürlich auch maximal durchschnittliche Benotung bekommen, ist ja klar. Kann ja nicht angehen, dass der Praktikant beliebter als die Kindergärtnerinnen ist.
Ach Du scheiße... da zieht sich mir alles zusammen, wenn ich sowas lese. Das tut mir echt leid, dass Du sowas erleben musstest.
Ich hab selber Praktika in Kitas gemacht und als Quereinsteiger gearbeitet, und kann das sehr nachvollziehen, wie schlimm das für dich gewesen sein muss, mit solchen Vorwürfen und generalisierten Unterstellungen konfrontiert zu sein. Wenn man das hört, dann ist der normale Kontakt zu den Kindern erstmal... im Arsch. Man denkt nur noch dran, nicht als Unmensch gesehen zu werden.
Wenn sie los rennt einfach selber auch los rennen. So kommt sie schneller nach Hause und du passt sogar noch auf sie auf! /s
Kein Scheiß...die Idee schneller zu werden und ihr zuzurufen, dass alles OK sei, war in meinem Kopf. Aber wir wissen, wie das geendet hätte. :D
Das sind schon üble Situationen, die leider bagatellisiert werden. Wir alle, Frauen wie Männer, müssen sich fragen, ob das eine Gesellschaft ist, in der wir leben wollen. Oder ob wir auf dem falschen Pfad sind.
Ein viel harmloseres Beispiel als deine erlebten Unfälle, aber du hast mich gerade dran erinnert: ich hab schon vor vielen vielen Jahren aufgehört, in öffentlichen Gebäuden Frauen die Türe aufzuhalten, wenn die hinter mir gingen. Eigentlich wurde ich so erzogen und habe es immer so gemacht. Ist ja nur eine kleine Geste und kostet kaum Mühe. Aber irgendwann habe ich dann gemerkt, dass wenn Frauen vor mir gehen, die mir überhaupt noch nie die Türe aufhalten. Ich bin denen schlicht komplett egal. Diese Geste bekommt man höchstens von anderen Männern. So habe ich es dann auch seitdem gemacht. Können sie gucken wie sie klar kommen.
Klarkommen werden sie ;). Frauen brauchen niemanden zum Türaufhalten. Aber eine Gruppe von Frauen kann sich nicht beschweren über Männer, die derartige Gesten nicht mehr an den Tag legen, während eine andere Gruppe Frauen in Medien lautstark Männer verteufelt. Sie müssen diese Frauen verurteilen. Aber damit machen sie sich sehr unbeliebt, wie man an einigen schönen Beispielen sieht. Heftig wie Frauen von anderen Frauen attackiert werden, wenn sie sich mal für Männer aussprechen. Ebenso Frauen, die sich für ein traditionelles Lebensmodell entscheiden. Als wären sie Verräterinnen und Übeltäter.
Die Realität ist, dass jüngere Generationen betrogen wurden. Beide Geschlechter. Frauen werden aufgerieben zwischen zwei Erwartungshaltungen (Karriere und Unabhängigkeit vs. Mutterschaft, was nicht beides mal eben so möglich ist), jungen Männern wird eingetrichtert, dass sie sich für ihre Männlichkeit schämen müssten, weshalb sie aktiv unterdrückt wird. Das Ergebnis? Immer mehr junge Frauen legen maskuline Verhaltenszüge an den Tag und immer mehr junge Männer feminine Verhaltenszüge. Und beide Seiten sind damit unglücklich.
Wenn es nur das wäre.. Wenn ich Frauen die Tür aufhalten, bedankt sich vlt. Jede Vierte.. Teils stehe ich da "länger", wenn eine Frau mit Kind und Kinderwagen durchkommt und dann gucken die mich nicht mal an..
Ich halte keine Türen mehr auf.
Idioten gibts auf beiden Seiten, und gerade im Internet machen sich Trolle einen Spaß daraus, so zu tun als sprächen sie im Namen des Feminismus, um danach absolut menschenfeindliche Statements abzusondern. Nicht darauf eingehen, einfach nur ignorieren. Die wollen keine Veränderung, die wollen nur triggern. Es bringt nichts sich mit diesen Leuten zu beschäftigen, da gewinnt man nichts, sondern verliert nur Zeit und Nerven... Ich mach das hin und wieder trotzdem, denke dabei aber hauptsächlich an potentielle Mitleser damit die raffen, dass manche Statements nicht widerspruchslos bleiben, aber das ist dann mein Bier^^.
Ich bin mal direkt: Warum hat dich das so verunsichert? 🙂 Alles was du tun kannst, ist, deine Hilfe anzubieten. Die erste Frau wollte deine Hilfe nicht, das hat sie deutlich gesagt - und damit hat sich das für dich erledigt. Man kann (und sollte) niemanden dazu "zwingen", Hilfe anzunehmen, das steht jedem selbst frei. Kein Grund das persönlich zu nehmen... Manche Menschen wollen halt einfach nicht, dass man ihnen bei sowas hilft, das hat dann nichts mit dir zu tun. Das ist dann deren Bier, und auch deren Entscheidung. Ist ja auch nichts Schlimmes dabei...
Den zweiten teil hier finde ich extrem wichtig. Die erlebnisse haben sich für mich echt komisch gelesen. Als guter Mensch sollte man trotzdem Hilfe anbieten, egal ob die Hilfe vorher mal abgelehnt wurde.
Naja irgendwann schämt man sich ja fast für sein Geschlecht. Es wird Kollektiv von extreme Gruppen behauptet das wir als großer Club den Frauen das Leben schwer machen wollen. Von gleicher Seite heißt es oft ja es seien im Prinzip alle Vergewaltiger, kollektive Gefahr, man solle ihnen ihre ("Ideale"?) nehmen usw. Das da irgendwann ein Riss entsteht und das Männer genauso in anderen Feldern benachteiligt sind fällt unter den Tisch oder wird als gut empfunden.
Diese extremistischen Gruppen haben irgendwie in Staat und Medien auch noch dümmliche Erfüllungsgehilfen gefunden. Plötzlich sind am Frauentag alle Medien, tagesschau usw voll mit angeblichen Zahlen zu "Femizid". Ein Kunstbegriff, von extremen Feministen erfunden, um die Diskussion auf "Männer böse/gefährlich" lenken zu können. Bis vor ein paar Jahren redete man in dem Zusammenhang noch von "Ehrenmord". Aber da diese feministischen Gruppen ja oft auch extrem links sind, soll der neue Begriff das Thema weg lenken von Ausländern aus komischen Kulturen, die einfach mal so ihre Schwester/Freundin umbringen. Und um Ausländer zu schützen, wirft man gerne einfach mal alle Männer unter den Bus. Und alle Medien und Politik plappern es nach. Es ist so traurig zu sehen.
Das ist einfach nur eine herbeigezogene Verschwörungstheorie. Der Begriff Femizid/femicide besteht im akademischen und kriminologischen Raum seit den 90ern und dient dazu, geschlechtermotiverte Morde an Frauen zu kontextualisieren. Es geht nicht darum Männer zu verteufeln, sondern aufzuzeigen, dass Frauen aufgrund ihrer Weiblichkeit disproportional Gewalt durch ihre Intimpartner und Familien erfahren. Der Begriff ist benötigt, da die selbe Dynamik eben nicht umgekehrt strukturell nachvollziehbar ist.
Der größte Fokus liegt hier auch auf Partner- und Ehemorden, also Fälle in denen der soziokulturelle Hintergrund aller Beteiligten der selbe ist. Die Idee, dass damit misogyne Gewalt an migrantischen Frauen versteckt werden soll ist absurd. Im Gegenteil, diese Art von Gewalt und z.B auch Säureangriffe an Frauen in Süd-Ost-Asien werden hier aufgearbeitet.
Du kannst nicht gleichzeitig Femizid als unaufrichtigen „Kunstbegriff“ abwerten und dann gleichzeitig behaupten, dass Männergewalt doch ein sehr großes Problem sei (ausschließlich dann, wenn es von nicht-Weißen ausgeht). Ist das besagte Opfer eines Ehrenmords nicht die Definition eines Femizids?
An der Uni und jetzt in der Jobsuche. Also ja.
Wie konkret in der Uni und im Job? Könntest du das etwas genauer beschreiben? Danke.
Mir wurden Fördermittel und Kurse verwehrt, weil ja Frauen zuerst dran durften und ich war in einer Position, wo ich sie wirklich brauchte. Und bei der Jobsuche wie immer die Stellen, wo klar angegeben ist, dass Frauen bevorzugt eingestellt werden. Das ist auch noch legaler Sexismus.
An der Uni gibt es für Frauen für alles Förderungen. Sowohl finanzielle als auch zusätzliche organisatorische und auch extra Events zum Business Kontakte knüpfen. Als Mann kannst du da nur mithalten, wenn du der absolute Überperformer Oberficker Socialiser bist. Wenn du der schüchterne introvertierte Mann bist, dann bekommst du exakt 0 Hilfe und Förderung, weil du das falsche Geschlecht hast. Und so kommst du dann aus der Uni ohne ein "Network" aufgebaut haben zu können und wirst dein Leben lang weniger Karriere machen als die anderen geförderten Leute, die direkt bei Großkonzernen übernommen werden in irgendeiner Rolle.
In meiner Stadt gibt es über 150 Förderprojekte für Frauen, die von Steuergeld finanziert werden und auf der Website der Stadt gelistet werden. Das sind so simple Dinge wie: After Work Events, auf denen Studentinnen Kontakt zu Strategieberatungsunternehmen bekommen, um eventuell dort nach der Uni einzusteigen.
Für Männer gibt es exakt 0 Förderprojekte. Du darfst nach dem Studium erstmal arbeitslos sein.
Meine ehemalige Verlobte und ich gerieten in einen heftigen Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug sie mich und warf Gläser nach mir. Anschließend rief sie die Polizei und schilderte den Vorfall aus ihrer Sicht.
Ich wurde daraufhin gefragt, ob ich mich ebenfalls zu dem Geschehen äußern wolle. Ich erkundigte mich, ob eine Stellungnahme meinerseits Einfluss darauf hätte, dass ich die Wohnung dennoch sofort verlassen müsse. Antwort vom Polizisten: Nö.
Ohne mich zur Sache zu äußern, musste ich die Wohnung verlassen und durfte für die Dauer von zehn Tagen nicht zurückkehren.
Standardvorgehen offensichtlich. Wurde übelst von meiner Ex zusammengeschlagen (mit Flasche, Holz etc.), habe selbst die Polizei gerufen. Und musste das Haus für 10 Tage verlassen. Polizei? Nie wieder.
Jou, ich habe das Vertrauen in die Polizei auch ein Stück weit verloren. Aber so geht es einigen Leuten, die in bestimmten Situationen pauschal verdächtigt werden (Migraten, People of Color, Männer bei häuslicher Gewalt usw.)
Ist man dann einfach 10 Tage obdachlos? Wie kann man der Frau danach jemals wieder ins Gesicht schauen
Genau, 10 Tage obdachlos, wenn man kein Geld fürs Hotel oder keine Freunde/Familie hat, die noch eine Couch zum pennen frei haben. Männerhäuser gibt es ja fast nicht (5 oder so in ganz Deutschland).
Musste nachts irgendwo ein Hotel finden, wo ich das Bettzeug vollgeblutet habe...
Nicht strukturell, aber ich denke schon dass Frauen eher einen inhärenten Wert haben und Männer ihn sich erarbeiten müssen. Männer werden von Fremden auch eher erstmal als Bedrohung wahrgenommen und generell fällt mir auf, dass Frauen von der Gesellschaft deutlich offenherziger empfangen werden. Ich bin sehr viel auf Reisen und in Hostels, wo man oft auf neue Leute trifft und es ist wirklich extrem auffallend, wie viel leichter es Frauen fällt, in diesen Kontexten von neuen Leuten in eine Gruppe aufgenommen zu werden.
Bin Österreicher. Dürfte Dank dem Wehrdienst ein Jahr verlieren während meine Mitschülerinnen an mir vorbeigezogen. Dafür wurden bei jeder ausgeschriebenen Stelle im öffentlichen Sektor, auf die ich mich bisher beworben habe (Ferialjobs, Praktika etc.) Frauen bevorzugt.
Bei der Wohnungssuche
Frauen lassen gerne mögliche Minderwertigkeitskomplexe an kleinen Jungen aus, daher in von Frauen dominierten Berufen als Kind, sowohl auch, als erwachsener. Das Einfühlungsvermögen von gewissen Frauen gegenüber Jungen ist teilweise unterirdisch, sobald der Besitz eines Penis schon als Feindbild betrachtet wird.
„Die Mädchen sind ordentlicher, die Mädchen machen ihre Hausaufgaben, die Mädchen „gehorchen“ besser, die Mädchen passen besser auf, die Mädchen sitzen ruhig.“ Das haben sich meine Eltern bei einem Elterngespräch anhören dürfen. Der direkte Geschlechtervergleich. Nachdem ich nicht mehr in die Schule gehen wollte, weil meine Lehrerin sehr ungerecht zu mir war und es mir bald sehr schlecht ging. Ich hatte keine Ventile für diesen Stress. Alles kam rau als ich einen Nervenzusammenbruch hatte in der ersten Klasse. Dazu gibts interessante Vorträge von Vera F. Bitkenbiehl. Das ist teilweise ein strukturelles Problem der Schule, dass Jungen diskriminiert werden. Mädchen werden aber auch diskriminiert. Es is nich alles schwarz und weiß. Andere Kinder werden wiederum gar nicht diskriminiert.
Gott bewahre Frauen als Vorgesetzte in Sozialen Berufen. Machtpositionen werden Männern gegenüber gern ausgenutzt um zu schikanieren. Ich habe das erlebt. Lassen wir den Mann die weibliche Geschlechterrolle erfüllen, mal schauen, wie dem das gefällt (ich habe damit absolut kein Problem) oder Sätze wie „wir machen dich noch zu einem richtig anständigen Mann.“ Dabei stehe ich über klassischen Rollenverteilungen der Geschlechter und deren Aufgaben. Für mich ist keine Tätigkeit männlich oder weiblich, unmännlich oder unweiblich. Dazu wurden mir aufgaben zugeteilt die meine Kompetenz (duales Studium) sehr überstiegen haben, um mich vor der Geschäftsleitung bloßzustellen (war auffällig dass die bei sowas oft anwesend waren) aber ich habs gedeixelt bekommen, auch wen man mich scheitern sehen wollte unddaraus gelernt, (an meine vorgesetzten: ihr könnt mich alle mal!) Später sollte ich dann doch mit den problematischen Jungs Fußball spielen, damit wir am besten allesamt aus dem weg geräumt sind :)
Ich hab während meiner Arbeit mit Kindern mal eine Tante kennen gelernt, die machte ein Studium, mit dem sie im Endeffekt Positionen wie Schulbeauftragte der Stadt und so füllen könnte. Ihre Meinung, und zwar wortwörtlich und direkt: "Jungs sind nicht so intelligent wie Mädchen, und haben daher auf einem Gymnasium nichts zu suchen." Wirklich ganz genau so. Wortwörtlich und direkt.
Die hatte 3 Kinder, alles Jungs. Die armen Schweine.
Der mittlere Absatz ist als Problematik durch Studien belegt.
Der letzte Absatz dürfte wohl eher vom Menschen als vom Geschlecht abhängen.
Vor allem in Hinblick auf Dating, Sexualität und sowas. Als durchschnittlicher Kerl hast du sowieso deutlich weniger Auswahl als eine vergleichbare Frau. Gleichzeitig sollst du aber der „Eroberer“ sein, dich um alles kümmern, sie einladen, sie generell überzeugen. Im Bezug auf Sex musst du im besten Fall sehr erfahren sein, möglichst große Ausdauer haben, es generell „bringen“. Hingegen wird es bei Frauen häufig sogar als positiv angesehen, wenn sie wenig bis keine Erfahrung haben und sowas. Auch als Single so eine Sache. Als Frau bist du stark, unabhängig, brauchst keinen Mann und sowas. Als Kerl wirst du in erster Linie gefragt, warum es bei dir nicht läuft.
Davon abgesehen sind halt die typischen Erwartungen an Männer nachteilig. Sprich, dass du stark sein musst, keine Gefühle zeigen darfst, möglichst erfolgreich sein musst, möglichst extrovertiert, charmant und sowas. Bei Frauen finden einige Männer das graue Mäuschen durchaus süß. Wenn du hingegen der graue Mäuserich bist…
Zum Einen eindeutig beim Thema Dating. Und zwar in allen möglichen Bereichen des Datings. Andererseits auch in der Schule, besonders wenn es um benotungen ging. Aber besonders ist es die doppelmoral im sozialen Austausch, was mich stört. Wenn ich einen Satz mit "Alle Frauen.../Alle Ausländer.../Alle (beliebige Personengruppe einfügen)..." anfange, ist das gleich eine Generalisierung und Verallgemeinerungen sind nicht ok, wenn Frauen sagen "Alle Männer..." ist das vollkommen okay. Oder dass Frauen bspw ganz klar einordnen können, wie viel leichter/besser man es als Mann hat, aber andersherum gehts nicht, weil: "woher sollst du als mann wissen, wie es Frauen geht". Achja und im Job. Bei uns im Studiengang gab es im ersten Semester von 150 Leuten 4 Frauen. Mit 2 davon bin ich noch immer gut befreundet. Die beiden können sich natürlich die Stellen aussuchen, wie Ihnen das gefällt. Viele männliche Kollegen mit deutlich besseren Abschlüssen finden hingegen gar keine arbeit, weil natürlich händerringend nach frauen gesucht wird, die es kaum gibt, um die Quote zu erfüllen. Betrifft mich zum glück gerade nicht, aber wenn ich in naher zukunft arbeitslos werden sollte, lasse ich mein legales geschlecht ändern. Und zu guter letzt: Die Tatsache dass ich zu keins der oben genannten Themen je (wieder) in der Öffentlichkeit meine Meinung sagen werde. Jedes aufzeigen von Problemen, die Männer haben, wird als angriff aufgenommen. Wenn du das als Mann sagst, bist du misogyn und Teil des Problems, wenn du das als Frau sagst, bist du ein "Pick me girl" und sagst das nur um Männern zu gefallen.
Klar finden die einfach einen Job, sind ja günstiger.
Nein, auser auf Social Media
[deleted]
Frauenquote ist von Grund auf sexistisch. Wehrpflicht nur für Männer. Von Dingen wie Sorgerecht oder Scheidung muss man gar nicht erst sprechen. Strukturell sind Männer benachteiligt. Die letzten Dekaden wurden damit verbracht ein System für die Bevorteilung der Frau zu kreieren, während Männer rechtlich und gesellschaftlich immer noch bei den Standards von den 60ern sind.
Das stimmt leider. Gerade bei einer Scheidung hat die Mutter oder die Frau immer das Recht auf Ihrer Seite. In den letzten Jahren wurde daran gearbeitet, dieses Recht etwas auszubalancieren
Ich möcht gern eine Sache teilen, die mich so wahnsinnig genervt hat, als ich (w) noch auf Baustellen gearbeitet hab: Die Annahme, dass Männer automatisch schwere Dinge tragen müssen - egal, ob die Männer das überhaupt wollen oder können. Und die Steigerungsform davon, wenn einem Mann aufgetragen wird etwas zu tragen, was man zu zweit tragen sollte und dann rumgewitzelt wird, dass er das doch wohl könne, er sei doch ein Mann. Diese Art von Sexismus zerstört so viele Bandscheiben.
Mal eine Erinnerung an die Frauen, die hier kommentieren: Wenn jemand sagt, dass er etwas auf eine bestimmte Weise empfindet und sich dadurch schlecht fühlt oder gar benachteiligt wird, und dann kommt jemand anderes und sagt "Ja, aber das stimmt doch gar nicht!" oder "Ihr habt das doch selbst zu verantworten!", dann kann man von Gaslighting sprechen. Wir wollen auch nicht hören, dass das "viel zu kurze Röckchen" verantwortlich dafür ist, dass jemand übergriffig war. Es geht doch darum, dass beide Geschlechter lernen, einander zuzuhören. Und wenn ihr nicht bei fremden Männern anfangen wollt, dann fangt bei eurem Partner, euren Brüdern oder Vätern an. Hört euch männliche Erfahrungen an und lasst die Leute aussprechen, ohne sie dafür zu verurteilen, dass sie mit einem Penis geboren wurden. It's not that hard.
Ja: Ich als alter weißer Heteromann hab es viel schwerer, in Clubs reinzukommen, als Frauen.
Irgendwann musst du das altersbedingt einfach abhaken.
Bei der Partnersuche sind Frauen sicherlich in der besseren Position. Eine gutaussehende Frau kann sich ihren Mann ja fast aussuchen. Als Mann reicht es nicht, bloß gut auszusehen.
Ja.
Bin im ÖD. Und hier ist die Strategie Stellen bevorzugt mit Frauen zu besetzen, bis das Geschlechterverhältnis in den Gehaltsgruppen ausgeglichen ist.
Ich hasse es das bei Gesundheitstests für Frauen Nachsicht genommen wird und zb auch kleinere Frauen genommen werden (bei der FW) aber bei Kriterien an denen hauptsächlich Männer leiden wird nichts gemacht (zb rot grün schwäche)
"ich brauche keine männer" wo ist das nun extrem?
Keine Frau braucht einen Mann, ebenso wie kein Mann eine Frau braucht.
Es gibt öffentlich geförderte Frauenhäuser in so ziemlich jeder Großstadt, aber in ganz Deutschland aktuell nur 18 Männerhäuser, die sich komplett aus Spenden finanzieren müssen.
Es gibt ein, in der Presse gefeiertes, Café wo Männer nicht rein dürfen, Lady's Night in Kinos und Bars, Vereine die sich explizit nur an Frauen richten; aber vergleichbare Angebote für Männer wären nicht umsetzbar. Da würde sofort gegen geklagt werden und die Klägerin würde Recht bekommen, selbst wenn es ein gleichartiges offenes Angebot gäbe. Anders gesagt, Frauen dürfen unter sich sein wollen, Männer nicht.
Als in der 8ten oder 9ten Klasse eine Schulkameradin (gleicher Jahrgang, Parallelklasse) ihr Interesse an mir bekundet hat und ich das Interesse nicht erwidert habe, wurde ich anschließend von ihr beschuldigt, ich hätte sie gegen ihren Willen geküsst. Tatsächlich hatte sie versucht, mich zu küssen, nachdem ich sie zurückgewiesen hatte. Ich wäre dafür von der Schule geflogen, hätte nicht eine Klassenkameradin die Begegnung gesehen und bezeugt, dass ich sie erst berührt habe, als ich sie von mir weggedrückt/ weg gestoßen habe. Sie hat nicht mal eine Ermahnung bekommen, stattdessen musste ich mich vor der versammelten Klasse rechtfertigen, dass ich sie durch die Zurückweisung verletzt habe, und mir wurde gesagt ich müsse lernen mich auf Dinge einzulassen die ich nicht will.
Beim Versuch, eine Therapie aufzunehmen (schwere, andauernde körperliche Misshandlung durch die Mutter), hat mir eine Therapeutin gesagt, ich solle mich nicht so anstellen, Frauen hätten ja schließlich auch Probleme mit gewalttätigen Eltern.
Für prügelende Mütter sollen wir Verständnis und Mitgefühl haben. Da werden immer Erklärungen bemüht, was sie dazu getrieben hat. Prügelende Väter sind halt einfach "Scheiss Männer".
Reicht das an Beispielen?
Ich sehe Dinge wo Frau bevorzugt wird aber ich fühle mich nicht benachteiligt. Beide Seiten haben das und so ist halt das Leben. Die Welt ist nicht fair
Meiner Meinung nach ist das größte Problem für Männer heute nicht ökonomisch, sondern emotional:
• Sozialisierung: Jungs lernen oft nicht, Gefühle zu verarbeiten. Alles Negative wird in Wut kanalisiert. Ein Leben, in dem man ständig wütend ist, weil man nicht traurig sein darf und zudem nicht gelernt hat, wie man so ein Gefühl wieder aus sich raus bekommt, stelle ich mir als die Hölle vor. • Support-Netzwerk: Während Frauen meist ein Netz haben, um Sorgen zu besprechen, stehen Männer oft komplett alleine da. Sich zu öffnen gilt immer noch oft als unmännlich oder "cringe".
Solange Jungs nicht beigebracht wird zu fühlen und Männer sich gegenseitig zuzuhören, ohne zu urteilen, wird sich an der mentalen Gesundheit vieler Männer nichts ändern und die Spaltung der Gesellschaft weiter voran schreiten.
Im Gesundheitswesen. Männerprobleme wie zb. Testosteronmangel und die teilweise heftigen Symptome werden null ernst genommen. Referenzwerte sinken seit Jahren stetig und diese will man dem heutigen Mann als normal verkaufen. Selbst Leitlinien werden ignoriert! Da heißt es sprichwörtlich "man Up" oder "geh zum Psychiater"
Ich sehe das zwar nicht als Benachteiligung gegenüber Frauen, aber durchaus als ein Problem.
Ich hab zB seit Jahren einen erhöhten PSA Wert (also der Indikator für eine Veränderung der Prostata). Das wurde vor Jahren per Zufall mal festgestellt (tatsächlich ging es da auch primär um das Testosteron).
Erhöhter PSA kann ein Indikator für beginnenden Prostatakrebs sein, darum ist es sinnvoll, den im Auge zu behalten, erst recht wenn es einen Anfangsverdacht gibt.
Tja, aber die Bestimmung des PSA Wertes zahlt die Krankenkasse nicht. Auch nicht, wenn er schon mal deutlich erhöht war. Das ist jedes Mal eine Eigenleistung um die ca 50€
Die Kasse zahlt erst, wenn tatsächlich eine Gewebeveränderung festgestellt wurde, vorher bist du da auf dich allein gestellt. Wenn eine Gewebeveränderung da ist, kann es mitunter aber schon zu spät sein.
Klar ist mir meine Gesundheit auch die zusätzlichen 50€ ein oder zwei Mal im Jahr wert. Aber es wäre doch schön, wenn auch die Krankenkassen an dieser Stelle die spezifische Gesundheit von Männern etwas ernster nehmen würden. Dafür verzichte auch auch sehr gerne lebenslang auf meinen kassenärztlichen Anspruch auf Globoli.
Ich glaube, das ist wohl ein geschlechterunabhängiges Problem im Gesundheitssystem. Dass man beim Hausarzt kaum noch ernst genommen wird, ist ein bekanntes Problem für alle. Frauen warten beispielsweise im Durchschnitt 8 Jahre auf eine Endometriose Diagnose. Starke Periodenschmerzen werden bei Frauen als völlig normal abgetan und das führt im schlimmsten Fall zu Unfruchtbarkeit die vllt hätte verhindert werden können.
Es geht ja nicht nur um Hausarzt sondern das geht schon damit los, dass es keinen Männerarzt gibt. Immer wenn man das anspricht, kommt jemand um die Ecke und sagt Urologe aber das stimmt einfach nicht.
Ich bin verwirrt, was du mit Männerarzt meinst, oder worauf du hinaus willst. Es gibt ja auch keine Frauenärzte, sondern nur Gynäkologen, Frauenarzt ist ein umgangssprachlicher Begriff. Inwiefern wird sich denn dort mehr um Frauen gekümmert als es bei Urologen und Männern der Fall wäre?
Ein Urologe deckt für Männer deutlich weniger Themen ab als ein Gynäkologe für Frauen. Da war hier auf reddit mal ein interessantes AMA zu dem Thema von einem Urologen. Der erzählte, dass er Männern, die mit männerspezifischen Problemen zu ihm kamen, oft gar nicht helfen konnte/durfte. Der meinte, dass Männer, die ähnlich gute Leistungen wie Frauen beim Gynäkologen bekommen möchten, eigentlich mehrmals zwischen Urologe, Androloge, Hausarzt, Dermatologe, Endokrinologe hin und her laufen müssen.
Alles immer schön mit Überweisungen und Terminen mit ewig Wartezeit. Und dass er dadurch oft auf Männer mit jahrelangem Leidensweg und dementsprechend schlechter Lebensqualität trifft, obwohl sie eine einfache, gut behandelbare Sache haben.
Kann ich nicht bestätigen. Die Leitlinien für Hormonersatztherapie sind für Frauen deutlich restriktiver. Mir hat man das Testosteron einfach so hinterhergeworfen.
In der Schule hatte ich früher häufiger das Gefühl, das Mädchen bevorzugt wurden, aber im Nachhinein ist mir die schlechtere Note im Deutschunterricht der 8. Klasse lieber als dass mein Deutschlehrer mir mit 13 auf die Brüste starrt oder Fremde mich catcallen.
Und abgesehen von der systematischen sexualisierten Gewalt im Patriarchat habe ich auch gemerkt, dass alle Menschen hier so sozialisiert wurden, dass Jungen/Männer prinzipiell erstmal besser sind als Mädchen/Frauen.
Und außerdem fühle ich mich in meinem Leben nicht als Mann im Gegensatz zu Frauen unterdrückt sondern als Lohnarbeiter im Konflikt mit der herrschenden Klasse/Bourgeoisie.
Wat. Inwiefern denn das?
Darf ich fragen was genau systematisch, sexualisierte Gewalt ist?
Katzen, Hunde, Frauen, Kinder werden bedingungslos geliebt, Männer…? Tja
Wie kommst du darauf das Frauen bedingungslos geliebt werden?
Das ist ne gute Frage. Mein Blick könnte natürlich durch eigene Erfahrung und das Internet getrübt sein, doch kenne ich Trennungen aus finanziellen Gründen eher von Frauen, als umgekehrt. Ich würde behaupten, dass man als Frau weniger mitbringen muss um am Dating Markt erfolgreich zu sein, wie das als Mann der Fall ist. (Keine Beschwerde)
Ich fühlte mich im übrigen auch noch nicht benachteiligt. Um so interessanter zu erfahren welche Benachteiligungen es geben könnte.
Schon immer gab es für Frauen die Möglichkeit günstiger in den Club zu kommen, sich auf Plattformen anzumelden ohne Zahlen zu müssen. Mir ist es egal, das da gemahnt wird, aber es war schon immer so. Männer bekommen vieles wie immer und Frauen bekommen es so. Ich weiss nicht, ob es noch heute so ist, aber es war mal so.
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Musste zum Militär, das ist schon eine sehr arge Benachteiligung. Einem statistisch gesehen eh schon kürzeren Leben noch ein knappes Jahr wegnehmen.
Strukturell, auf garkeine Fall. Als weißer, heterosexueller Mann im mittleren Alter fühlt es sich an, als wäre die Welt auf mich zugeschnitten. Wenn es Benachteiligungen gibt, dann individuelle.
Schule
Hatte überlegt mich beim BND bewerben. Das ist eine Bundesbehörde. Da hieß es aber auf der Karriereseite: bei gleicher Eignung werden Frauen bevorzugt. Hab mich dann nicht beworben. Was soll das??
Jede Frauenquote ist eigentlich eine Diskriminierung gegen Männer. Was ist, wenn einfach 70% Männer in einem Unternehmen sind. Im Maschinenbau zb ganz normal. Warum sollte man da eine Frauenquote bei Führungspersonal einführen. Das schreit ja danach, dass gut qualifizierte Männer Stellen nicht bekommen, weil sie ein Mann sind und man dann irgendeine Frau dafür hernimmt. Ich will damit nicht sagen, dass es nicht auch fähige Frauen gibt. Aber bei Männerdominierten Branchen ist es einfach schwieriger fähige Frauen zu finden, weil es weniger Frauen gibt dort.
In unserem Grundgesetz, hier gibt es nur Nachteile für Männer. Ich musste noch zum Wehrdienst und wenn ein Krieg ausbricht geht es an die Front ob du willst oder nicht. Genau so in der Ukraine, Frauen können an die Front Männer müssen. Und wenn man dann mit den Argument Kindererziehung kommt, wieviele Frauen gibt es die heute sagen ich will keine Kinder. Oder Männer da eingezogen werden die Teils schon erwachsende Kinder haben, eine Mutter mit einem 20 Jährigen Kind und einem 16. Jährigen könnte doch genau so gut eingezogen werden. Und genau so ist es auch in unserem Grundgesetz geregelt.
Ich musste zum Wehrdienst. Hat mich enorm aus dem Werdegang Schule+Studium gerissen, hat mich definitiv lerntechnisch enorm benachteiligt, zeitlich sowieso.
Ansonsten ganz strukturell: Männer begehen 3x häufiger Suizide, ich habe in meinem Umfeld mittlerweile tatsächlich an die 10 Suizide mitbekommen (bin 40 Jahre, d.h. von klein an). Das waren meistens Väter von Bekannten, Freunden über Nachbarn und Freunde.
Männer werden auch 8x häufiger obdachlos und gehen viel mehr gefährlichen Jobs nach (die allermeisten tödlichen Arbeitsunfälle fallen auf Männer). Man könnte sagen, jeder sucht sich seinen Job freiwillig aus aber die gefährlichen und oft auch nicht gut bezahlten Jobs werden von Frauen nicht gerade überrannt. Dafür steigen die Gehälter in Frauen dominierten Berufen: Pflege, Erziehung, Lehramt.. so sehr, dass sie (weit) überdurchschnittlich verdienen.
Soziale Ressourcen bekommen Frauen auch deutlich mehr. Als Mann muss man funktionieren und liefern. Im englischsprachigen Raum heißt es: Only animals, kids and women are love unconditionally. Men on what they provide.
Ja, bei Bewerbungen werden oft Frauen explizit bevorzugt, im die Quote im Unternehmern zu verbessern. Warum wird es zu meinen Problem gemacht, wer schon im Unternehmern arbeitet?
Das ist vielleicht ein bisschen eine persönliche Nummer aber allgemein beim Schwäche zeigen und Dinge nicht können, nicht wissen etc.
Es gibt immer wieder dieses abfällige "wie? der kann das nicht?" Auch von Bekannten die offen, gebildet und eher weit links der Mitte angesiedelt sind hab ich schon Sprüche gehört, z.B. wenn man handwerklich o.ä. nicht begabt ist, ist man scheinbar kein echter Mann. Das muss man sich erst verdienen. Das übt sehr viel Druck auf einen aus. Vor allem wenn diese Dinge einem schwer fallen.
Dazu gehören auch Dinge auf die man wenig Einfluss hat wie z.B. die Körpergröße.
Ich hab eine sehr schlimme Kindheit gehabt mit der ich umgegangen bin indem ich mich extrem zurückgezogen habe. Dementsprechend sehr viel Entwicklung verpasst. Ich habe das Gefühl als Frau wäre mir mehr Verständnis, Unterstützung und weniger Verurteilung und Abfälligkeit entgegen gekommen. Aber gut da es nicht so ist bin ich wohl weitgehend auf mich allein gestellt und bis ich mich alleine aus dem Dreck gezogen habe bin ich dann eben weiterhin wertlos.
Schule hats schon angefangen. Wenn ich gesehen habe was für Mädchen da gute (vor allem mündliche) Noten fürs physische Anwesendsein bekommen haben, habe ich echt schon den Kopf geschüttelt.
Soziale Netzwerke. Versuch dir als Mann mal überall Hilfe und Almosen zu erschleichen. Wenn es dir schlecht geht, sind für einen Mann auch wesentlich weniger Menschen da.
Dating. Es ist unfassbar wie wenig Frauen da teilweise tun müssen und trotzdem immer jemanden für ihre Bedürfnisse und Bestätigung finden.
Die Liste kann man sehr lang fortsetzen, das will aber meistens niemand hören und es wird ständig relativiert.
Es wird allgemein viel erwartet und als selbstverständlich gesehen. Beispielsweise das Einkommen, man ernährt die Familie damit, Männerschnupfen, ewiges Rechtfertigen, man soll immer Sachen entscheiden usw.
Hab mal auf Nachfrage, warum meine zweieinhalb Jahre jüngere Schwester das Gleiche Taschengeld wie ich nach ein paar Steigungen bekam, sehr direkt von meiner Erzeugerin gesagt bekommen, dass Mädchen nun mal mehr Geld brauchen. Was im Nachhinein einfach sehr witzig ist.
Ansonsten aber den Großteil meines Arbeitslebens unter weiblichen Vorgesetzten gearbeitet, was auch immer, äh, spannend war. Wobei mir gerne gefemsplained wird, dass das Patriarchat Frauen in Führungspositionen eklig macht.
Des weiteren, yada yada, Permanenter Rollenkonflikt des Mannes in der postmoderne. Beispiele gibts hier ja bereits genug.
Ich spar mir an der Stelle mal die Theoriebildung zur Frage, inwiefern Geschlechterdiskriminierung (beidseitig) heute ein Konstrukt ist, dass am Leben erhalten wird um von Klassenkonflikten abzulenken; Das ist extrem Makro gedacht und passt weder zum Thread, noch zum Sub.
Joa. Ich arbeite in einer Behörde und wurde schlechter beurteilt, obwohl ich höherwertige Tätigkeiten länger wahrnehme, als Frauen in meiner Beurteilungsgruppe.
Mein Chef hat mir im Gespräch auch sehr deutlich gesagt, dass das auf dem Mist der Gleichstellung gewachsen ist und man da nichts machen kann.
Durfte nicht in die Boulderhalle weil Flinta+ Tag war. Reiner Sexismus gegen Männer. Jetzt gibts zum Flinta Tag nur noch einen Bereich der Männerfrei sein soll.
Geh mal zum Familiengericht als Mann, dann hast du deine Antwort.
Die Frau könnte mit der Crackpfeife im Mund erscheinen und würde noch vor dem Mann das Sorgerecht bekommen.
Der heutige Feminismus ist Männerhass also misandrie in Reinform, das sieht man leider nur zu oft
Ich fühle mich in dem Sinne nicht benachteiligt, weil ich mit diesem "Mindset" gar nicht durch die Welt gehe. Ich bin in einer sozialschwachen Familie groß geworden - auch wenn meine Eltern das so nicht hören wollen würden. Es ist schon so gewesen, dass man sich eben nicht immer alles leisten konnte. Ich habe meine Benachteiligung eher dadurch gemerkt, dass ich anscheinend nicht die Männlichkeit ausgestrahlt und gelebt habe, die als Norm gilt. Ich bin nicht groß gewachsen, nicht muskulös und sehe auch relativ jung aus. Ich bin auch eher der einfühlsame Mensch. Da fühle ich mich dann schon immer ungerecht behandelt, wenn Frauen von einer toxischen Männlichkeit sprechen, obwohl ich in das typische Männerbild gar nicht reinpasse. Mann ist Mann. Ende. Das schmerzt dann schon, wenn man in eine Schublade gesteckt wird, weil man einem bestimmten Geschlecht angehört.
Ich habe es schon so oft erlebt, dass wenn ich über meine Probleme oder anderer Männer gesprochen habe, dass das klein geredet wurde. Dabei zeigen Statistiken, dass Männer eben nicht so einfach offen über ihre Gefühle sprechen können, um sich dann von vermeintlichen Feministinnen anhören zu müssen, dass man doch bitte das Maul halten solle. Ich soll an mir arbeiten, das sei nicht ihre Aufgabe. WTF. Wie soll ich mit mir selbst über meine Gefühle sprechen? Ich merke nach wie vor, dass das so gut wie kein Schwein interessiert, was ein Mann denkt oder fühlt. Der Mann ist in den Köpfen vieler Menschen immer noch das, was er gar nicht sein sollte.
Mein Eindruck ist oft, dass Männer undifferenziert zum Hassobjekt erklärt werden, weil man das so machen kann. Es ist gesellschaftlich akzeptiert. Ich finde es auch schlimm, wenn ein Mann seine Frau schlägt, sie umbringt oder sich sexuell an ihr vergreift. Nur zeigen eben auch Studien, dass man das alles gar nicht so eindeutig beantworten kann, wieso Männer das machen. Wieso dann der Großteil derer, die sich fein verhalten, da mit in einen Topf geworfen werden, das werde ich nie verstehen. Natürlich machen Frauen unschöne Erfahrungen, aber dafür kann jeder individuell nichts für, außer man denkt wirklich, dass alle Männer irgendwo gleich sind.
Arbeit hatte Gleichstellungsbeauftrage (w) und mehrere Vertrauensfrauen (w). Habe mich da als schwuler Mann super repräsentiert gefühlt. Nicht.
Männer werden ständig benachteiligt. Wir haben aber keine poltische Bewegung, die für uns agiert. Wir erkennen es, akzeptieren es, leben damit (manche auch nicht) und machen weiter. Irgendjemand muss die Infrastruktur ja am laufen halten.
Mir wurde nach einer dreijährigen Ausbildung (als Betriebsbester btw.) gesagt, dass man mich gerne übernehmen würde, leider sei ich keine Frau und die Stelle wird nur mit einer Frauen besetzt werden, wir hätten nämlich zu wenig.
Joa. Fand ich irgendwie diskriminierend. Hat aber wirklich niemanden interessiert.
Mehr als ein "Jetzt weißt du wie es Frauen geht", kam da nicht. Aber nein, ich weiß nicht, wie es Frauen geht - die wurden nämlich alle übernommen. Egal wie gut oder schlecht.
Österreicher hier:
Das Frauenpensionsantrittsalter ist 5 jahre geringer als das der Männer, einfach so obwohl Frauen länger leben und mehr zu Hause bleiben. (Gab vor kurzem einen Fall in den Medien da hat ein Mann sein Geschlecht umtragen lassen und ist dadurch 5 Jahre früher in Pension (Rente) gegangen.)
Frauen müssen nicht zum Bundesheer oder Zivildienst
Frauen bekommen in der Technik meist die angenehmeren Arbeiten
Männer müssen nach Scheidung Ehegattenunterhalt leisten.
Männer müssen im Kriegsfall dienen.
Yo, das sind so meine Punkte
Die arme armen Frauen..
Ich mein, das aktuellste Thema ist doch das Jungs in den Bund geschickt werden sollen und nichts dagegen tun können. Das sie einem zwang unterliegen, während die andere Hälfte der Bevölkerung die Wahl hat ?
Ja hier gibt es ein paar kleine Aufregungen dagegen, aber dennoch wird ein Teil der Bevölkerung diskriminiert und gezwungen solch Bögen der Musterung auszufüllen mit Strafen die kein ( normales ) Kind zahlen kann.
Für Männer gibt es keine Empathie, egal was ihnen passiert ist.
Du wurdest als Grundschulkind vielleicht misshandelt aber heute bist doch doch ein Mann, also sei auch einer.
Hab dieses Semester 5 Mails bekommen, bei denen es um auszeichnungen und (Geld)Preise für Abschlussarbeiten geht. Is aber alles für Frauen...
"Ihr Männer seid doch überall im Vorteil! Steh doch einmal in deinem Leben zurück!"
Ja, nee. Als ob. Und so stehe ich eben jetzt immer und überall einmal im Leben zurück.
Frage mich, wann mein Vorteil mal greifbar wird. Außer diffusem Hass wegen des falschen Chromosomensatzes ist da nichts.
Chancenlosigkeit im Familiengericht. Keine legalen selbst durchgeführten Vaterschaftstests in DE. Anfechtung nach Kenntnis von Hinweisen Scheinvaterschaft nur innerhalb zwei Jahre. Frau darf Kind abtreiben, aber im Falle andersherum wenn sie es gegen seinen Willen behält, muss er Unterhalt zahlen. Allgemeiner tendenzieller bias zum Vorteil der Frauen allgemein im Gericht. Schulen sind eher auf Mädchen vom Lernen zugeschnitten. "positiver" Sexismus bei bevorzugter Stellenvergabe an Frauen. Deutlich weniger Hilfsangebote für Männer wie Männerheime.
Allgemein der Feminismus, der sich oft die Vorteile nimmt, mit lauter scheinbarer Moral, die auch oft hakt, aber oft wenn es dann auf agency ankommt, ganz leise ist.
Ich will fairen Humanismus für alle, nicht diesen Feminismus.
Man wird halt schon weniger gefragt, wie es einem geht.
Wenn du einen dummen stereotypen Witz über Frauen bewusst ironisch bringst, bist du als Mann ein Sexist, misogyn, was weiss ich. Wenn du als Frau so einen Witz über Männer bringst und ernst meinst, bist du stark und emanzipiert.
Auch, dass Quote und co. immer bei cozy Bürojobs gefordert wird, aber es am Müllwagen, am Hochofen und vielen anderen Jobs dann doch wieder fein ist, dass das hauptsächlich Männer machen, ist irgendwie…dings.
Manche Frauen steigern sich irgendwann so in die Gehirnwäsche rein, dass an allem, was irgendwie negativ in deren Leben ist, „das Patriarchat“ schuld ist. Umgekehrt (also Männer, die an allem schlechten pauschal Frauen verantwortlich machen) reden wir zurecht von einer radikalisierten Szene (Incels), Frauen sind dann halt „stolze Feministinnen“.
Die Geschlechter untereinander auszuspielen ist für die Politik halt auch cool, dann sieht das Stimmvieh nicht, was wirklich abläuft.
Bisher habe ich mich nie benachteiligt gefühlt, auf jeden Fall nicht von anderen übervorteilt. Dass es Frauen im online Dating leichter haben, ein Match zu kriegen, liegt z.B. eher an den Männern, die alles nach rechts swipen was nur ansatzweise weiblich aussieht.