(Ich Mitte 30, geschieden)
Der ein oder andere Kennt es vielleicht.
"Als Mann ist es vollkommen okay seine Gefühle zu zeigen"
Also den letzten 10 Jahren MEINER Erfahrungswerte kann ich sagen NEIN ein Mann darf KEINE Gefühle zeigen, denn dann wird ihm von so gut wie jedem der Rücken gekehrt.
Ich bin ein Mensch der oft und gerne Rücksicht auf andere nimmt oder Leute daran erinnert, wenn jemand vergessen wurde.
Mir persönlich ist aber aufgefallen, dass es MIR gegenüber im Grunde nie jemand tut.
Es sind manchmal so Kleinigkeiten man hat nen gemeinsamen Abend oder ist zum Zocken verabredet und vergisst aus Stress oder ähnlichen Dingen die Zeit .. aber NIEMAND erinnert einem.
Wenn man solche Situationen dann als MANN anspricht ist man oft allerdings der Arsch .. und wird dann auch noch angepammt, wenn man nur ein kleines "hey wir fangen gleich an bist du da?" erwartet.
Oder das typische "warum jammerst du denn jetzt?"
Es gibt natürlich Freunde mit denen ich offen über alles reden kann welche dann sagen "ja dann bist du an die falschen Leute geraten" ... allerdings kann ich sagen über Jahre ist es durchweg so, dass es scheinbar IMMER die falschen Leute sind.
Was sind denn die "Richtigen?" .. ich kann es nicht sagen .. ich hab das leider nie Erfahren
(Freunde mit denen ich über alles Reden kann sind allerdings auch teilweise Menschen mit komplett anderen Interessen sprich ich zocke jetzt nicht mit denen oder ähnliches)
Ich kann auch nicht mehr alles irgendwie einfach immer hinnehmen sondern neige dann eher noch mehr Abstand von allen zu nehmen .. obwohl ich ein sehr kontaktfreudiger extrovertierter Mensch bin.
aber ich habe das Gefühl alle erwarten von mir einfach immer nur zu funktionieren oder für andere da zu sein .. aber anders herum ist das ein Ding der Unmöglichkeit.
Dann im Umkehrschluss wird einem Gesagt "wieso bist du denn so Empathielos oder so negativ" wenn man anfängt sich zu verschlissen oder andere auch so zu behandeln wie man selbst behandelt wird.
ich bin Mental einfach am Ende
(Such dir Hilfe etc. ich bin in Therapeutischer Behandlung und habe auch sonst mein Leben im Griff, es gibt allerdings Dinge dabei kann auch ein Therapeut nicht helfen)
Dein Text ist sehr wirr. Du hast solche Freunde aber auch welche die nicht so sind.
Aber mit deinem Therapeuten kannst du darüber auch nicht reden bzw er kann da nicht helfen.
Was genau ist jetzt das Problem?
Ich habe das Gefühl, dass da viel mehr dahinter steckt.
Ja weils mir teils mittlerweile schwer fällt mich noch richtig auszudrücken ohne irgendwie jemanden zu verärgern
Ich glaube, was dich beschäftigt ist schon bei einem Therapeuten richtig adressiert.
Vielleicht wird hier verwechselt was Empathie zeigen und erhalten bedeutet. Männer sollen Empathie zeigen, niemand hat gesagt, das mit Männern emphatischer umgegangen werden soll. Auch wenn es natürlich wünschenswert wäre.
Wenn dein Freundeskreis so groß ist und da so ne und solche bei sind ergibt es vielleicht Sinn deine Ressourcen auf jene zu beschränken bei denen du dich am wohlsten fühlst. Die deine Erwartungen am besten erfüllen.
Ich find ja positiv korrigierende Erfahrungen großartig.
Ich hab dahingehend scheinabar aber ehrlich n Problem ich bin es von damals gewohnt gewesen mit vielen Menschen zutun zu haben tatsächlich hab ich später aber gemerkt das es eher selten bis gar nicht vorkommt bei anderen mit mehr als 10 Menschen täglich Kontakt zu haben.
Allein wenn ich heute schaue hab ich mit mindestens 9 Leuten eine Unterhaltung geführt.
Aber auch über sehr unterschiedliche Themen.
Vielleicht möchte ich allen immer alles Recht machen
Ich hab in meinem Leben vier Menschen denen ich sehr nahe stehe. Mit denen interagiere ich regelmäßig tiefer. Heute an, einem freien Tag, habe ich mich mit zwei Menschen unterhalten.
Würde sagen, mit 4 Menschen, mit denen tiefe Gespräche möglich sind, bist du überdurchschnittlich gut dran. Nur so als Einordnung für OP. Gibt da kein Richtig oder falsch oder eine Nummer als Richtwert, aber wenn’s darum geht, sich zu öffnen, ist die Qualität der einzelnen Beziehung halt entscheidend. Wenn ich einer von 9 Personen, mit denen ich heute zu tun habe, plötzlich mein Innerstes offenbare, obwohl unsere Beziehung das (noch) nicht hergibt, ist das natürlich kein Rahmen, in dem ich sicher sein kann, auch gesehen und gehalten zu werden.
Wir sind hier auf Reddit, das ist der Zweck.
Ich bin irgendwann auf der Suche an Leute geraten, die sich wirklich für meine Gefühle interessieren. Ich bin inzwischen seit 15-20 Jahren mit diesen Menschen verbunden, hatte vorher etliche Freundeskreise durch, in denen man immer irgendwie sein musste, irgendwas machen musste, um akzeptiert zu werden. Ich hatte immer den Mut, weiterzusuchen, damit aber auch in Kauf zu nehmen, zwischenzeitlich mal ganz allein dazustehen.
Also es gibt solche Menschen, die dich so nehmen wie du bist und mit denen du auch gleiche Interessen teilen kannst und wenn eine solche Verbindung mal geschaffen ist, dann löst sie sich auch nicht so schnell.
Wir sind nicht immer einer Meinung, streiten auch mal, aber wie genießen dennoch immer den gleichen Respekt voreinander, begegnen uns auf Augenhöhe.
Nicht aufgeben, weitersuchen. Wenn du weißt wer du wirklich bist und dieses nach außen präsentierst, wirst du über Zeit Menschen anziehen, die auch so sind.
Ha ja leck mich am arsch, ich kann dir glaube ich nicht weiterhelfen! Dein ganzer Text erinnert mich sehr an mich selbst
Glaube nicht das es nicht daran liegt das man nicht sensibel sein darf, meiner erfahrung nach sind relativ häufig einfach sehr viele menschen sehr viel unsensibel als sie selbst denken
Und falls wir noch mehr parallelen haben, wenn du was ansprichst bist du dabei vielleicht einwenig zu aggressiv weil du schon zu lange die scheiße in dich rein frisst ist zumindest bei mir so!
Also du bist nicht allein gibt mehr von uns kaputten!
Ich reihe mich ein.
Auch wenn ich mehr ins reine gekommen bin. Gibt es immer wieder Situationen wo ich mir denke: Dann fickt euch halt.
Ich hab (bzw. hatte) einen männlichen Freund, der sich, seit wir uns kennenlernten (da war er frisch getrennt) bei mir ausheulte, wenn es ihm schlecht ging (das ging über Jahre und war nicht gerade selten). Als es mir dann mal schlecht ging, hieß es nur: Ich kann dir eh nicht helfen, was erwartest du?
Ist vermutlich kein Geschlechterproblem, sondern dass sich Menschen anziehen, von denen die einen besser im Trösten sind und die anderen besser im Getröstetwerden.
Und als Tröstender steht man dann halt dumm da, wenn man mal auf die Trostsuchende Seite gerät.
Ich sagte ja das ich nur meine Erfahrungswerte teilen kann wie es tatsächlich ist generell hab ich leider nicht erlebt. Es gibt wohl Menschen die nehmen .. nehmen und nehmen nur können aber nicht geben .. wie eine Art Energie Vampir
Ja die gibt es auch.
Ich glaube ich habe die Frage nicht richtig verstanden.
Du hast doch Freunde, mit denen du über alles reden kannst oder habe ich das falsch verstanden? Dass das nicht mit jedem geht, ist in meinen Augen total normal. Ich habe 2 Leute, bei denen ich weiß, denen kann ich alles erzählen. Mehr nicht.
Nicht jede Freundschaft wird super tief. Einige sind halt oberflächlich und wollen einfach nur ne entspannte Zeit. Beides ist in Ordnung. Was du möchtest, ist dann die Entscheidung, die du treffen musst, um zu wissen, ob du mit diesen Leuten Zeit verbringen willst
Du... also ganz ehrlich... wenn Du der Meinung bist, dass dir dein Therapeut bei so einer verhältnismäßig simplen Frage nicht weiterhelfen kann, dann stimmt da irgendwas nicht.
Findest du es denn simple?
Ich persönlich finde es nicht simple je nachdem wo man herkommt einen vernünftigen Freundeskreis aufzubauen weil die Interessen vielleicht auch weit auseinander gehen. Genau so können Therapeuten nicht helfen bei nicht mehr vorhandener Familie .. oder finanziellen Problemen.
Ich für mein Teil hab leider keinerlei Familie mehr z.b.
Ich habe dabei deine Fragestellung im Kopf gehabt. Falls Du beim Ansprechen deines Therapeuten etwas ganz anderes im Kopf hattest, dann kann ich das ja nicht wissen.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass in dieser Diskussion oft Härte und Stärke gleichgesetzt wird bzw. Schwäche und Sanftheit. Ich glaube man kann als Mann schon stark sein und trotzdem auch sanft sein. Härte dagegen ist oft toxisch und emotionale Instabilität wird einem eher als Schwäche ausgelegt …
Man kann sensibel sein und trotzdem hart und stark. Ich denke, eigene Grenzen setzen, sich nicht anpassen sondern sich selbst sein und für sich einstehen sind dabei essenziell
Gibt ja auch nochmal einen Unterschied ob man hart zu sich selbst ist oder zu anderen… Aber Härte sehe ich schon eher als Abwehr oder Unterdrücken von Emotionen und Stärke ist eher ein angemessener Umgang und Regulation…
Guter Punkt. Mit Härte meinte ich sich in kompetitiven Umfeldern durchsetzen. Also Durchsetzungsvermögen
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen überzeugt sind, dass „ein Clown keine Tränen hat und auch keinen Grund zum Weinen“.
Hast Du Deine Umwelt erstmal davon „überzeugt“, dass Du Resilienzen hast, die Du jederzeit abrufen kannst, also mit allem ziemlich gut klar kommst, hast Du sie gleichsam konditioniert, mehr auf sich und ihre Befindlichkeiten als auf Dich und Deine Bedürfnisse zu achten.
Das ist nicht nur bei/unter Männern so, sondern trifft auch auf Frauen zu und auf Altersgruppen.
Das „Phänomen“ kannst Du also auch im Kindergarten und im Pflegeheim beobachten.
Gleichwohl findet es sich in Berufs- und/ oder Interessengruppen, also z.B. in sozialen Berufen und sowas wie Wandergruppe, Chor oder Modellbauliebhabern, aber, um in der Zeit zu bleiben, auch unter Gamern.
Ich hatte schon frühzeitig das Gefühl, fragt mich jemand, wie es mir geht, ist das eher eine Begrüßungsformel. Grüßte ich auf gleiche Weise, bekam ich Teile der Lebensgeschichte erzählt.
Ich konnte zeitlebens nichts dagegen tun und hatte auch nur in bestimmten Lebensabschnitten das Bedürfnis, ähnlichem Interesse, ähnlicher Aufmerksamkeit und Zugewandtheit zu begegnen.
Irgendwann erkannte und verinnerlichte ich, es gehört zu mir, ich könnte, ja (oder nein), ich wöllte auch nicht etwas erzählen, was an Erlebtem/Überlebtem in mir ist und das aus mir und mit mir gemacht hat, was ich gerade bin.
Es braucht dann nämlich jemand, der nicht nur geduldig und lebenserfahren ist, sondern auch nie vergisst, wie viel Empathie dazu gehört, dann die eigene Perspektive so einzurichten, dass er zu erkennen/ erahnen vermag, was in dem anderen derart „wühlt“, dass er seine Gefühle demaskiert und sich praktisch/ symbolisch, „von sich selbst befreit“, zeigt.
Ich hab‘s nie als „Ausnutzen“ empfunden und auch nicht als Absprache des eigenen Recht‘s auf‘s Emotionenzeigen, mein Leben, meiner Befindlichkeiten, empfunden.
Wohl war ich manchmal überfordert, gerade dann, wenn ich innerlich an eigenen Tränen ertrank.
Was ich heute nicht mehr „hinnehme“, einfach, weil ich inzwischen wohl sparsamer mit der inzwischen rar gewordenen Lebenszeit umgehe, sind sich ständig wiederholende Abläufe, die mir aufzwingen, mich endlos zu wiederholen.
Wer einen Weg sucht, eigene Muster zu erkennen, diese sich längst identifizieren kann, die aber, weil es schwer ist und sicherlich oft auch schmerzhaft, nicht bricht, wird sich stets im Kreise drehen.
Früher habe ich dann ewiglich wiederholt, was es dazu zu sagen gibt. Heute verweise ich auf frühere Gespräche und begebe mich nicht wieder in das Karussell. Vielleicht such nur, weil es in meinem Alter auf den Kreislauf geht, das Drehen im Kreis.
Außerdem ist wissenschaftlich belegt, durch das Kreiseziehen kommt der Mensch kaum vorwärts.
Ich kann also gut verstehen, wenn Dir gelegentlich der „Kragen platzt“ und Du abwägst, zu was Deine Umwelt bereit ist, sobald es um Dich geht.
Jedoch:
Zuhören wollen und können, Verständnis haben und zeigen, Erfahrungen und Eindrücke zu teilen und all‘ das, was dazu gehört, sich so zu fühlen, wie Du gerade jetzt, gehört unter den „Schirm“ Hilfe leisten, helfen können.
Hilfe ist freiwillig und im Grunde ohne Rahmen definiert. Wer hilft, sollte ( dafür) nichts erwarten. Darf nichts erwarten, jedenfalls nach meiner Lesart.
Hilfe leisten, helfen wollen und können, beginnt bei allem, was für den Helfer unter Zurückstellung des Ich‘s beginnt, somit das „Ich“ des Hilfebrauchers vornan stellt.
Im Grunde endet sie erst, wenn beide das erreicht haben, was sie in dieses „Bündnis“ geführt hat.
Selbst dann, wenn der, dem geholfen wurde, sich von da an nie wieder „sehen lässt“, ja selbst, wenn er nicht mal mehr grüßt, sollte ihm die gegebene Hilfe emotional „in Rechnung“ gestellt werden.
Nur so, daran glaube ich aus Gründen fest, nein(!), Es ist kein bloßes Glauben, sondern Überzeugung, findest Du im Helfen, Unterstützen, Verständnis, im für jemand da sein usw, wahrhaft Deine Ruhe und ziehst daraus Kraft.
Emotionen „verrechnen“ funktioniert nicht und vergleichen ist ebenso unmöglich.
Ich vermute, dieser „letzte Schritt“ ist in Dir noch nicht manifestiert. Das ist nicht „schlimm“ und macht Dich nicht zu einem nicht richtig guten Menschen, es ist lediglich eine Etappe von vielen, die nie endende Persönlichketdentwicklung betreffend.
Ich erinnere mich beispielsweise gut, wie schwer die Enttäuschungen sich trugen, ich war sogar schwerstens verletzt, nachdem ich z.B. jemanden ein Jahr oder gar länger in seiner tiefen Trauer begleitet hatte und der, endlich wieder in seinem Leben angekommen, plötzlich nicht mehr für mich zu sprechen war.
Mehr noch. Ein bereits lange vereinbartes Treffen wurde nicht abgesagt und ich wartete Stunden, in Sorge, sie könnte verunglückt sein, bis ich auf meine Anfrage (nach drei Stunden) die kurze Antwort per sms bekam:
„Du, nein, ich hatte es mir überlegt, es geht mir gut, ich brauche unsere Wochenenden nicht mehr. Sry hatte gedacht, ich hätte abgesagt.“
Mal abgesehen davon, das dies auch sensibler funktioniert hätte, ich hatte ein kleines Kind und musste jedesmal 4 Std Autofahrt hin und ebenso zurück auf mich nehmen und diese letzte im tiefen Winter, war eben die Hilfe jetzt nicht mehr gewollt.
Ich erkannte, die hat die Trauer verarbeitet und ich bin genau das geworden, was sie nicht mehr brauchen kann, nämlich die Erinnerung an diese, bis dahin, schwerste Zeit ihres Lebens.
Damals war ich fast ebenso gestimmt wie Du gerade. Ich musste meine Emotionen selbst einordnen und hätte mich wohl, ich übertreibe jetzt ganz absichtlich, unter 1000 „besten Freunden“ ungesehen und einsam, ausgenutzt, missachtet, verhohnepipelt und rechtlos gefühlt.
Ich bin aus Gründen schon von Kind an darauf orientiert und daran interessiert, zu verstehen, was den Bezug zwischen Menschen ausmacht. Deshalb beobachte ich gar nicht absichtlich, sondern „es beobachtet sich in mir“, wie Menschen miteinander umgehen und kann recht gut erfassen, was „aus bösem Willen“ und was sich unbemerkt- schleichend ergibt/ entwickelt.
Ich möchte Dir auf Deinen Weg mitgeben, nur selten ist „soetwas“ absichtlich gegen Dich gerichtet.
Und doch, ja, jeder darf Gefühle zeigen, das wird immer mehr gewollt und nötig.
Das jedoch, kaum zu glauben, muss mancher Mensch erst üben.
Vielleicht gehörst Du dazu?
Also ich versteh ja das meiste davon aber bei der Erwartung, dass dich andere an deine Termine erinnern, steig ich aus. Das hat nichts mit sensibel sein zu tun, sondern die Verantwortung abzuschieben.
Trag dir halt direkt beim Ausmachen des Termins schon einen Kalendereintrag ein, setz die Erinnerung auf eine vernünftige Zeit davor und schon musst du keinem mehr solche Babysitteraufgaben aufhalsen.
Ich hab selbst ADHS, und seit ich das weiß gibt's für jede Kleinigkeit einen Eintrag, und oh Wunder es hilft
Leider hat sich im Bezug auf Männer und Emotionen zeigen in den letzten Jahren kaum was geändert. Überall wird davon gesprochen, dass auch Männer sensibel sein dürfen, Gefühle zeigen dürfen, traurig sein dürfen etc. Aber wenn es dann passiert, wird man unterschwellig verachtet, bemitleidet, ausgegrenzt und belächelt. Die Gesellschaft will dich und andere Männer Mitte 30 nur in der Rolle des Familienvaters, Arbeiters und des Machers sehen. Alles andere ist nicht vorgesehen. Und das ist ein Problem. Diese Änderung müssen aber Männer unter sich neu lösen. Es müssen neue Dynamiken und neue offene Diskussionen entstehen ohne Rücksicht darauf, ob z.B. Frauen das als abturn oder nervig empfinden. Es darf auch unter Männern kein tabu sein. Was nützt es wenn du 10 Freunde hast aber die "deepen Gespräche" sich nur um Fußball, Frauen, Feiern oder das Gym drehen. Ändert sich daran nichts, steigt einfach nur die Zahl der psychisch kranken, depressiven und traurigen Männer.
Oder man gelangt selbst zu der Erkenntnis, dass der vorherige Weg in eine Sackgasse führt. Bei mir brauchte es erst eine sog. Schwere Depression und stationäre Therapie bis ich eingesehen habe, dass die Leute, die den Wunsch nach offener Kommunikation mit Verachtung, Bemitleidung, Ausgrenzung (etc.) beantworten, sich zum Teufel scheren können. Und Platz machen für Leute, die auch wirklich an meinem Wohlergehen interessiert sind, und ich umgekehrt an deren Wohlergehen.
Aber das ist halt in den allermeisten Fällen nichts, was sich von selbst ergibt. Da muss man leider selbst aktiv werden dabei... Leicht ist das ganz bestimmt nicht, erst recht nicht wenn das einem praktisch von Klein auf anders beigebracht und dann verinnerlicht wurde... Aber aus eigener Erfahrung: Es lohnt sich so dermaßen, dass ich bedaure, den Weg nicht schon viel früher gegangen zu sein...
Ja eben das ... Immer diese oberflächlichen Themen auch Thema Geld immer Geld ... Als würde man mit Ner Maske durchs Leben laufen müssen
Weißt du, was manche Männer (zu der ich mich auch zähle) wirklich lernen müssen? Zu hinterfragen, woher eine so starke Anspruchshaltung an sich selbst kommt, dass man verschleißt. Und dann (erstmal) in kleinen Schritten anfängt, auf sich zu hören und sich besser wertzuschätzen, so lächerlich das erstmal klingen mag.
Ich brauchte auch u.a. mehrere stationäre Therapien bis ich begriff, dass ich mich seit Jahren schlecht behandelt und z.B. überarbeitet habe, sodass mir am Ende des Tages sämtliche Energie fehlte. Ja, was für 'ne Überraschung: Wenn mir irgendeine Innere Stimme sagt, man müsse über seine Grenzen hinaus arbeiten, hab ich keine Empathie mehr über für meine lieben Mitmenschen, weil ich nurnoch sauer auf alles war, aber gleichzeitig auch nichts ändern wollte... Sowas kann halt wirklich schleichend, über mehrere Jahre passieren wenn man nicht drauf achtet (warum sollte man auch drauf achten, wenn einem das niemand sagt?). Man hält das für "normal", was es aber nicht ist. Ich wollts auch nicht glauben, bis ich dank sog. Schwerer Depression so die Schnauze voll vom Leben selbst hatte, dass ich nichtmal mehr die Kraft für irgendeinen Widerstand hatte. Ich hatte das große Glück, trotz meines idiotischen Verhaltens echte Freunde in meinem Umfeld gehabt zu haben, die wirklich alles für mich getan haben um vor einer Psychotherapeutin vorstellig zu werden - was die beste Entscheidung war, die ich treffen konnte. Mach nicht den Fehler wie ich, lasse es garnicht erst soweit kommen.
Was hat sich seitdem geändert? Ich höre mehr auf mich, lasse z.B. bewusst Pausen und Schnack zu, und geniese das mit den Leuten auch. Die schönste Erkenntnis: Ich wollte auch schon immer einfach nett und freundlich zu meinem lieben Umfeld sein, und das kann ich jetzt auch deutlich besser, wie es insbesondere meine engsten Freunde verdienen - einfach weil ich überhaupt akzeptiert habe, dass meine Energie nicht unbegrenzt ist. Dass ich zuvor zu anderen Menschen z.B. eher wortkarg war, war kein Zeichen dafür, dass ich ein schlechter Mensch wäre - sondern dass es eine Art "Schutzmechanismus" von mir war, weil ich einfach nicht mehr konnte. Weißt du, was das besonders Gemeine daran ist? Dass man sich trotzdem unter Druck setzen kann, NOCH MEHR zu leisten, weil so mancher einfach nicht einsehen will, dass man schon über seine persönliche Grenze hinaus ist. Und sich dann wundert, warum die eigene Stimmung und die eigene Energie immer weiter flöten geht...
Wenn du das Gefühl hast, nur funktionieren zu müssen, frag mal deinen Freundeskreis danach was man machen kann. Für mich war das z.B. extrem ungewohnt, weil ich sowas einfach noch nie davor gemacht habe. Es passieren dann womöglich folgende Dinge:
- Du hast Angst die Frage überhaupt zu stellen (so ging es mir, bis ich das dank Therapie, die nicht einfach war, überwunden habe). Wenn das der Fall ist, frage dich ehrlich nach dem "Warum" und ob es nicht womöglich besser wäre, diese Angst mal bewusst zu konfrontieren.
- Eventuell werden ein paar sogenannte "Freunde" von dir Abstand nehmen oder können selbst nicht anders als mit Witzen damit umgehen. Hier bleibt dir leider nichts anderes übrig, als selbst deine Freundschaft mit diesen Leuten ggf. neu bewerten zu müssen, weil dir das u.U. wehtun wird. Ich glaube, irgendwo weißt du das auch schon bei ein paar Leuten, so lese ich zumindest deinen Beitrag...
- Die Erfahrung, die ich gemacht habe: Viele Freunde sind hilfsbereit, bieten vielleicht sogar selbst Möglichkeiten an, damit es einem besser geht. Bei guten Freunden führt sowas ggf. auch zu einer tieferen Freundschaft die man zuvor nicht für möglich erachtet hätte.
Achja: Lass dich auf keinen Fall von irgendwelchen Idioten zu einer "roten/blauen/schwarzen Pille" überreden! Das sind zumeist Rechte Netzwerke, die über diesen Weg Leuten das Rechte Gedankengut schmackhaft machen, ohne dass man es sofort merkt. Solche Netzwerke bieten aber nur an, dass die Frustration über den eigenen Weg im Leben an andere weitergegeben wird (weshalb sich dort die Themenschwerpunkte oft im Kreis drehen), statt sich auf die Dinge zu konzentrieren, die zählen.
Männer dürfen Gefühle zeigen. Sie dürfen nur nicht jammern. Das ist gesellschaftlich geächtet für Männer.
Ich glaube nicht, dass es ein Männer- oder Frauenproblem ist, ob man Gefühle zeigen kann oder nicht. Wie du selbst geschrieben hast, gibt es unterschiedliche Menschen und unterschiedliche Freundschaften, und bei jedem Charakter darf und sollte man unterschiedlich viel erwarten. Sobald einem das bewusst ist, wird es viel leichter, Zeit mit dem jeweiligen Freundeskreis zu verbringen, ohne enttäuscht zu sein.
Als erwachsene Menschen sind wir letztlich für uns selbst verantwortlich und sollten nicht erwarten, dass andere unsere emotionale Verantwortung übernehmen. Ein gefühlvoller Mensch zu sein bedeutet etwas anderes, als unreif zu sein.
Ich habe zum Beispiel Freundinnen, mit denen ich vor allem Spaß habe und eher oberflächliche, aber trotzdem schöne und wichtige Dinge unternehme wie shoppen, ausgehen oder einfach eine gute Zeit haben. Uns ist allen klar, dass es dabei nicht immer um tiefe emotionale Gespräche geht. Gleichzeitig habe ich auch ein paar sehr enge Freundinnen, mit denen ich alles teilen kann, tiefere Gespräche führe und bei denen gegenseitiges Vertrauen selbstverständlich ist. Wir sind füreinander da, wenn es nötig ist, hängen aber trotzdem nicht rund um die Uhr zusammen.
Egal in welchem Freundeskreis eines sollte man nicht vergessen: Wir bleiben erwachsene, selbstständige Menschen. Wenn es über diese Beziehungen hinausgeht oder Themen sehr tief werden, gibt es zum Glück TherapeutInnen, genau dafür sind sie da. Dort kann man alles ansprechen und sich auch einmal richtig „ausheulen“, ohne jemanden zu überfordern.
Ich glaube, mit einer passenden Erwartungshaltung an die jeweiligen Freundschaften schützt man sich selbst vor Enttäuschungen und entlastet gleichzeitig die Beziehungen.
Liebe Grüße ❤️
Der Esel darf erst rasten wenn er tot ist.
Ich finde ~99% der Leute sind sozial zu inkompetent, um mit sensiblen Menschen vernünftig umzugehen. Da hat man gefühlt so oder so die Arschkarte gezogen und erlebt viel (Selbst-)Isolation.
Natürlich darfst und solltest du sensibel sein und Gefühle zeigen. Die anderen Leute scheinen dann einfach emotional unreif zu sein. Lass dir von denen nichts einreden.
Meine Erfahrungswerte sind das genaue Gegenteil, bis jetzt hatten nur wenige Menschen ein Problem damit das ich ein recht emotionaler Mensch bin. Mag vielleicht auch mit daran liegen das ich seit meiner Jugend mehr mit Frauen verkehre auf platonischer Basis.
Aber insgesamt verstehe ich dein Problem gerade nicht, du hast doch Freunde mit denen du über alles reden kannst. Nicht jede Bekanntschaft bzw. Freundschaft hat die gleiche Tiefe. Ich kenne Menschen mit denen kann ich den übelsten emotionalen Deep Talk über Stunden halten und bei anderen ist es mehr oberflächlich und nicht so emotional.
Man muss eben sein Gegenüber auch einschätzen können, nicht jeder redet mit jedem über alles.
Ist eine feste Uhrzeit vereinbart sollte man seinen Ablauf auch so planen das es passt. Falls etwas dazwischen kommt, sollte man sich auch kurz melden können das man sich verspätet oder es nicht schafft.
Ist für mich persönlich respektlos wenn man jemanden "vergisst" und zeigt mir das ich für diese Person nur einen geringen Stellenwert habe, also warum sollte ich jemanden hinterherrennen wenn er mich und meine Zeit nicht zu schätzen weiß?
Ich bin kein Therapeut, aber beim Lesen frage ich mich, ob du vielleicht oft sehr viel gibst in der Hoffnung auf Verbindung oder Akzeptanz. Wenn das so ist, hat das weniger mit fehlender Empathie der anderen zu tun, sondern eher mit Beziehungsmustern, die man sich irgendwann angewöhnt. Vielleicht wäre das etwas, das du mit deinem Therapeuten weiter anschauen könntest.
Ich denke du hast den Text missverstanden, allerdings muss ich zugeben mir steht der Kopf auch sonst wo.
Ich möchte nur ein bisschen Wertschätzung mehr nicht ... Das Leute auch einfach mal nett und höflich bin.
Ich hab manchmal das Gefühl das ich für andere nur funktionieren muss irgend n Zweck erfülle .. (mir wird oft gesagt ich hab ne Menge Humor den viele auch Wertschätzen und ich kann Leute gut zum lachen bringen)
Aber wenn's mir mal echt dreckig gern ist es eher ein Ärgernis
Empathie ging es mir darum das ich merke das ich mich dahingehend immer mehr verschließe
Möglich, dass ich zu tief gedacht habe. Von aussen betrachtet, scheint es tatsächlich so, dass man dich als stabilisierende und regulierende Person schätzt. Und Gruppen leben von Funktionen. Wenn jemand seine Funktion verlässt, also in deinem Fall du, oder mal Unterstützung braucht, stört es die Gruppendynamik. Offensichtlich werden deine Erwartungen nicht erfüllt, daher meine Einschätzung. Ich erkenne mich übrigens in jungen Jahren in deinem Text
Mir wurde auch oft gesagt das ich sehr Ruhe ausstrahle .. n Kollege meinte auch das ich ne "Buddha Haltung" habe aber selbst ich kann das nicht permanent
Viele Verhaltensweisen werden in der Kindheit erlernt. Hast du das schon mal mit dem Therapeuten angeschaut? Wenn nein, würde sich das vielleicht lohnen
Ja ich hatte 1,5 Jahre auch tiefenpsychologische Therapie natürlich ist auch n großes Problem das ich nie einen Vater hatte.
Ich weiß nicht mal wie er aussah tatsächlich. Meine Mutter hatte mir nie n Bild von ihm gezeigt oder ähnliches.
Du siehst ich bin ein sehr offener Mensch .. mag sein das ich overshare aber ich möchte mich auch nicht verstellen oder jemanden etwas vor machen .. ich bin einfach ich ..
Goolge mal emotionale und funktionale Parentifizierung.
Jau! Ich fühle dich!
3 Kinder und Frau, alle mit ADHS. Du glaubst gar nicht was ich alles verzeihen muss. Aber wenn mir die Decke auf den Kopf fällt reicht für die absolute Empörung, dass ich mal 90 Minuten alleine spazieren gehen will.
Ich verstehe auch voll, dass du sowas nicht als Trennungsgrund siehst. Der Weg ist aber tatsächlich die zwei Freunde zu finden, bei denen du dich mal ohne Urteil auskotzen kannst.
Therapeuten zerbröseln die Situation ggf. zu sehr - aber du solltest sowas wirklich mal dort ansprechen - vor Allem, wenns dir akut über den Kopf wächst ✌️
Fehlt in der Überschrift das Wort "nicht" ?
Im erster Linie höre ich raus dass du teilweise sogar dir selbst die Schuld gibst, tue das nicht.
Sei du selbst und akzeptiere dich, unabhängig von anderen. Dein Selbstwert sollte nie in anderen Händen liegen & ja eventuell sind das die falschen Menschen.
Jeder ist anders bro du bist für dich etwas besonderes andere für sich - ich habe Freunde in allen Facetten die du aufgezählt hast man muss nur wissen wie man mit wem umgeht
Du vergisst einen Termin und bist dann sauer, weil dich niemand erinnert? Das ist doch schon hart an der Grenze zu dem, was man im Boomermund so gerne Frauenlogik nennt.
Das scheint mir weniger ein „Männerding“ als ein „Freundeskreisding“ zu sein. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis hat niemand negativ reagiert, wenn ich mal mit meine (reichhaltig vorhandenen) Probleme ansprach. Eher im Gegenteil, es scheint, sie sind eher froh, festzustellen, (negative) Gefühle und Probleme zu haben ist als normal anzusehen. Darüber sprechen zu können, tut auch Männern gut.
Einfach keine Rücksicht darauf nehmen und gleiches mit gleichem vergelten, aka Leute solange genauso behandeln wie sie sich behandeln bis sie sich verpissen oder Respekt bekommen.
Bei Frauen, einfach venten bis es nichts mehr zu venten gibt.
Machen Frauen auch.
Und die gutem unterstützen dich - was du so machst ist auch beim Dating die Saat von der Streu zu trennen.
Man darf sein wer man will, ab da muss man einfach lernen unwichtige Stimmen zu ignorieren und Leute in sein Leben zu holen die mit einem auf der selben Wellenlänge sind oder aber optional sich so weit zu verbiegen bis nichts mehr von einem übrig bleibt - so wie es die meisten Menschen machen halt. Würde ich nur nicht empfehlen.
Ich kann dir als jemand der schon durch den Prozess gegangen ist allerdings versichern dass es immer Menschen gibt die einen für das schätzen was man ist und... weil das offiziell ja eigentlich toxische Traits sind ganz explizit nicht auf andere Menschen dabei Rücksicht zu nehmen wer man selbst ist man auch sehr viel Anklang beim Dating bekommt.
Du hast doch hier alle Antworten drin? Es kommt halt dazu das du für dein Leben verantwortlich bist und wenn DU unglücklich bist must DU was ändern.
Soweit ich das beurteilen kann ist das nichts männlich/weibliches.
Das Grundproblem ist das solche Nettigkeiten nicht einklagbar sind weil sie ungeschrieben sind, und eben auch in jedem Freundeskreis anders gehandhabt werden.
Wenn du dann trotzdem mit einem Gefühl der Fairness oder sowas kommst, das doch auch mal was zurückkommen kann, das Leute an dich denken könnten, etc, wird das schnell als normativen Angrifff auf die Person aufgefasst. Ich erlebe das vor allem in Kontakt mit Frauen, weil da eben der Kultur- und Interessenkonfllikt aufkommt, aber ist ein anderes Thema..
Ein Ansatz ist zB Gewaltfreie Kommunikation, das läuft darauf hinaus das du es über deine Bedürfnisse formulierst. Wenn deine Freunde zB mit "Warum jammerst du denn jetzt?" Unverständnis zeigen, liegt das glaube ich nicht daran das sie dich generell abblocken wollen, sondern weil es wirklich nicht so etabliert ist jemanden eine Nachricht zu schreiben um ihn ans gemeinsame Treffen zu erinnern.
Du würdest also den Kern der Sache also zB viel besser treffen wenn du ihn über deine Bedürfnisse formuliest, zB "Wenn ihr ohne mich anfangt ohne Bescheid zu geben fühle ich mich allein gelassen, das untergräbt ein bisschen warum ich überhaupt mit euch zocken will." Wenn das eben dein Bedürfnis ist. Klingt super schwul, geht wohl auch nicht in jedem Freundeskreis. Vielleicht kannst du es besser formulieren, aber es hilft schon wenn du dir selbst gegenüber formulierst was das eigentliche Bedürfnis ist.
ich habe das tatsächlich so ähnlich formuliert und wurde komplett vorn Kopf gestoßen andere meinten auch die Reaktion sei voll drüber wie gesagt mir zeigt das nur komplett von wem ich Abstand nehme in Zukunft
Man kann oft mit sehr vertrauten Personen reden, auch manchmal mit dem/der Partner/in Aber wenn man es zu oft macht kannst es vergessen.
Leute behaupten oft, dass man etwas machen soll, weil sie ein Weltbild vertreten das ideal ist, oder auch glauben, dass sie selbst danach handeln. Wahrheit ist: Klischees gibt’s nicht von irgendwo her.
Dir auch ein frohes neues
Hoffe auch du bist gut rüber gekommen. :)
Weiß ehrlich gesagt nicht genau was du uns jetzt mitteilen möchtest. Deswegen hau ich einfach irgendwas raus.
Ich denke das Thema Emotionalität bei Männern ist bei vielen, einfach Neuland, weil die meisten von uns halt mit "harten Kerlen" als Väter aufgewachsen sind und einfach nicht genau wissen, wie sie mit einem weinenden, eher emotionalen Mann umgehen sollen.
Mein Vater fällt beispielsweise sehr in die Kategorie "emotionaler Friedhof", auch wenn er das Herz am rechten Fleck hat. Dementsprechend fällt es mir halt schwer, Männern irgendwie zu helfen, weil ich keine Ahnung habe, wie man damit wirklich umgeht.
Ich denke, damit bin ich auch nicht der Einzige und das geht vielen Männern und auch Frauen so. Wenn man Männer halt immer mit emotionaler Verschlossenheit assoziiert, ist das halt erstmal ein Schock, wenn sie sich dann doch öffnen und dann fällt der Umgang damit, dementsprechend schwer und man fängt an zu projizieren.
Bei vielen Männern, ist der Zug des emotionalen Austausches und der emotionalen Offenheit, halt schon abgefahren und man kann es da halt nur noch, bei den eigenen Kids/ der jüngeren Gen besser machen und sich gegenüber Ihnen halt öffnen und sie auch emotional unterstützen, wo es nur geht und auch angebracht ist.
Gratulation, du näherst dich aus eigener Erfahrung der Red Pill. Merke: Frauen gegenüber keine Schwäche zeigen, schwierige emotionale Themen ausschließlich mit engen Freunden, und nicht mit deinen Thekenbekanntschaften besprechen. Hast du keine enge Freunde, besorge dir welche.
Ich hab auch Gefühle .
Hungrig, müde, geil.
Stolz wegen keinen Kids . Angepisst wegen andern Menschen.
Ah und Empathie hab ich quasi 0.
Aber ich Weine wenn der Köter in i am Legend stirbt .
Hat dir jemals dein Vater / Onkel / Opa gesagt: "Als Mann ist es vollkommen okay seine Gefühle zu zeigen" ?
Hat dir der hilfsbereite Kollege / Teamleiter / Chef jemals gesagt: "Als Mann ist es vollkommen okay seine Gefühle zu zeigen" ?
Oder haben dir die Medien und Frauen gesagt: "Als Mann ist es vollkommen okay seine Gefühle zu zeigen" ?
Frag nicht den Fisch, wie man Fische fängt, sondern den Fischer. Ich finds so schade, wie wenig Männer ihren Vater als Vorbildfunktion sehen. Je mehr ich meinen Vater als Vorbild sehe, desto einfacher ist es geworden, mit dem Leben umzugehen. Der Mann hat viel mehr Erfahrung als ich und ist bereit, jedes Detail davon mit mir zu teilen.
Wichtig: Es ist vollkommen in Ordnung, als Mann seine Gefühle zu zeigen, aber halt nicht jedem. Es gibt für alles die richtige Zeit und den richtigen Ort. Das sind bei uns in der Regel nunmal die wirklich engen Kumpels, die bewiesen haben, dass sie dafür geeignet sind. Wir erkennen so etwas. Deswegen erkennen wir auch die Arschlöcher unter den Männern, während die Frauen drauf reinfallen.
nein
Irgendjemand muss in einer wirren Zeit zumindest vorgeben, dass es einen Plan gibt, dem man folgen kann, damit es besser wird.
Das fällt dem Mann zu.
Ist auch der Mann planlos, dann gute Nacht, Marie.
"Als Mann ist es vollkommen okay seine Gefühle zu zeigen" lol
ja wein mal vor einer Frau. Danach nimmt sie dich nicht mehr ernst.
Ist echt so. Meine hat mich unter anderem deshalb sogar geheiratet ey.
Hahaha du hast sicher schon Mal so ein Alpha-Mindset-Coaching gemacht, oder?
und du glaubst an eine flache Erde
bei Andrew Tate
Ich kann nicht ganz raus lesen, ob du mit dem Problem, dein Umfeld, Freunde oder Ex Freundin meintest?
Nur ich kenne es selber und habe mich von anderen Menschen abgekoppelt. Mittlerweile mache ich alles selber, bin von anderen Menschen genervt (lass es aber mir nicht anmerken) und bin mittlerweile lieber alleine, als unter anderen Leuten. In der Tagesllinik im Mai diesen Jahres, mochten mich die Leute auch nicht sonderlich, obwohl ich nett und lieb bin.
Ich kann dich verstehen, Kumpel... Wünsche dir viel Glück
2ldr, nach dem ersten Satz kann ich jedoch sagen: Du brauchst die REDPILL. Googlen, einlesen. Damit ist alles gesagt.